World Wide Web
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Das World Wide Web [ˌwɜːldˌwaɪdˈwɛb] (kurz Web, WWW oder deutsch: Weltweites Netz; wörtlich: web „Gewebe, Netz“) ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System. Es wurde am 6. August 1991 weltweit zur allgemeinen Benutzung freigegeben.[1][2]
Zur Nutzung des World Wide Web wird ein Webbrowser benötigt, welcher die Daten vom Webserver holt und zum Beispiel auf dem Bildschirm anzeigt. Der Benutzer kann den Hyperlinks im Dokument folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf demselben Webserver oder einem anderen gespeichert sind. Dadurch ergibt sich ein weltweites Netz aus Webseiten. Das Verfolgen der Hyperlinks wird oft als Internetsurfen bezeichnet.
Das WWW wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit dem Internet gleichgesetzt, obwohl es jünger ist und nur eine mögliche Nutzung des Internets darstellt (so wie wiederum das Internet nur einer von verschiedenen möglichen Serververbünden ist). Es gibt durchaus Internet-Dienste, die nicht in das WWW integriert sind (am bekanntesten ist E-Mail, aber z. B. auch IRC und Telnet). Zu dieser Verwirrung haben nicht zuletzt die Webbrowser beigetragen, die nicht nur das eigentliche HTTP-Protokoll (siehe unten) benutzen können, sondern dem Nutzer auch noch andere Dienste wie Mail und FTP zugänglich machen.
Weblinks
- ↑ History to date. World Wide Web Consortium. Gefunden am 2009-04-13.
- ↑ Tim Berners-Lee. WorldWideWeb: Summary. Gefunden am 2009-04-13.
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Das World Wide Grid verknüpft Grid-Computing mit dem Prinzip des World Wide Web. Im Vordergrund steht hierbei die Bewältigung von sehr großen Datenmengen. Zur Zeit ist es ein Forschungsprojekt am CERN, welches mit rund 10 Mio € durch die EU gefördert wird.
Markttransparenz bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre die Verfügbarkeit von Informationen in und über einen Markt. Je mehr Informationen über einen Markt vorliegen, umso transparenter ist er.
'''LWP''' (steht für "Library for WWW in Perl", auch bekannt als '''libwww-perl''') ist eine Zusammenstellung von Perl-Modulen, die es erlauben, Anfragen an das [[World Wide Web]] zu schicken.
Geocaching (von griechisch ''γη, geo'' „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“ (gesprochen: [{{IPA|'dʒiːoʊ̯kæʃɪŋ}}], in Deutschland zumeist [{{IPA|'geːokɛʃɪŋ}}])), auch GPS-Schnitzeljagd, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Auch die Suche ohne GPS-Empfänger ist mittels genauen Kartenmaterials möglich.
Das '''Semantische Web''' (englisch ''Semantic Web'') ist eine Erweiterung des [[World Wide Web]] (WWW). Das Konzept beruht auf einem Vorschlag<ref>Tim Berners-Lee, James Hendler, Ora Lassila: ''[http://www.sciam.com/article.cfm?articleID=00048144-10D2-1C70-84A9809EC588EF21 The Semantic Web: a new form of Web content that is meaningful to computers will unleash a revolution of new possibilities.]'' In: Scientific American, 284 (5), S. 34–43, May 2001 (dt.: Mein Computer versteht mich. In: Spektrum der Wissenschaft, August 2001, S. 42–49)</ref> von [[Tim Berners-Lee]], dem Begründer des World Wide Web.
'''WebObjects''' [{{IPA|ˈwɛbˌɒbdʒɪkts}}] ist eine Entwicklungs- und Serverumgebung für [[Webanwendung]]en. Sie wurde ursprünglich von [[NeXT]] entwickelt und bei deren Aufkauf 1996 von [[Apple]] mit übernommen.
Das Deep Web (auch Hidden Web oder Invisible Web) bzw. Verstecktes Web bezeichnet den Teil des World Wide Webs, der bei einer Recherche über normale Suchmaschinen nicht auffindbar ist. Im Gegensatz zum Deep Web werden die über Suchmaschinen zugänglichen Webseiten Visible Web (Sichtbares Web) oder Surface Web (Oberflächenweb) genannt. Das Deep Web besteht zu großen Teilen aus themenspezifischen Datenbanken (Fachdatenbanken) und Webseiten, die erst durch Anfragen dynamisch aus Datenbanken generiert werden. Grob kann das Deep Web unterschieden werden in „Inhalte, die nicht frei zugänglich sind“ und „Inhalte, die nicht von Suchmaschinen indiziert werden“. Die Größe des Deep Web kann nur geschätzt werden – es wird davon ausgegangen, dass es ein Vielfaches des direkt zugänglichen Webs umfasst. Suchmaschinen und ihre Webcrawler werden jedoch ständig weiterentwickelt, daher können Webseiten, die gestern noch zum Deep Web gehörten, heute schon Teil des Oberflächenwebs sein.
Als Docuverse bezeichnet Ted Nelson die elektronische universale Bibliothek, die durch einen Hypertext wie Xanadu entstehen soll; die zahllosen Dokumente sind zwar verteilt gespeichert, aber miteinander verbunden, so dass ein Metadokument entsteht:
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