Wiener Kongress
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Der Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815 legte in Europa die Grenzen neu fest und definierte neue Staaten. Anlass war die Niederlage von Napoleon Bonaparte, der zuvor die politische Landkarte des Kontinentes erheblich verändert hatte.
Unter der Leitung des österreichischen Außenministers Metternich berieten politisch bevollmächtigte Vertreter aus rund 200 europäischen Staaten, Herrschaften, Körperschaften und Städten, darunter alle bedeutenden Mächte Europas mit Ausnahme des Osmanischen Reichs. Die führende Rolle spielten die Großmächte Russland, Großbritannien, Österreich, Preußen und die wiederhergestellte französische Monarchie.
Die deutschen Probleme wurden angesichts ihres Umfangs von den übrigen europäischen Angelegenheiten getrennt besprochen.
Weblinks
- Die Wiener Kongressakte (französisch)
- Haupt-Vertrag des zu Wien versammelten Congresses der europäischen Mächte, Fürsten und freien Städte, nebst 17 besondern Verträgen (Digitalisat)
- Eintrag über Wiener Kongress im Österreich-Lexikon von aeiou
- Das europäische Mächtesystem nach 1815
- kalenderblatt.de: Wiener Kongress
- Der Wiener Kongress 1815
- Tagebuch des Freiherrn vom Stein während des Wiener Kongresses (PDF-Datei; 7,62 MB)
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