Verhalten
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Verhalten steht für:
- Kommunikatives Verhalten, (besser: sozial kompatibles Verhalten), in der Pädagogik die Fähigkeit eines Individuums, seine Kommunikationsformen, wie Mimik, Gestik, Sprache, Handlung, Unterlassung reaktiv in Abhängigkeit davon einzurichten, wie andere es adressieren beziehungsweise von ihm zu erwarten scheinen.
- siehe auch: Exploratives Verhalten
- Sozialverhalten, in der Soziologie und der Psychologie alle Verhaltensweisen von Menschen und Tieren, die auf Reaktionen und/oder Aktionen anderer Gruppenmitglieder zielen
- Soziales Handeln, in der Soziologie ein Handeln (Tun, Dulden oder Unterlassen), das für den den Akteur subjektiv sinnhaft, auch am Verhalten Anderer orientiert ist
- Verhalten (Biologie), in der Verhaltensbiologie alle Aktivitäten und körperlichen Reaktionen eines Menschen oder Tieres, die sich beobachten oder messen lassen
- Konkludentes Handeln („Schlüssiges Verhalten“), im Zivilrecht eine Form des Handelns, die auf eine bestimmte Willenserklärung schließen lässt, ohne dass diese Erklärung in der Handlung ausdrücklich erfolgt ist
- Verhaltensökonomik, in den Wirtschaftswissenschaften die Auseinandersetzung mit irrationalem menschlichen Verhalten
- Systemverhalten, in der Systemtheorie das Verhalten eines Systems, wenn es vom einen Zustand in einen anderen übergeht
- Verhalten (UML), in der Unified Modeling Language die dynamischen Aspekte eines modellierten Systems
Siehe auch:
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Die '''Sozialisation''' (von [[latein]]isch ''sociare'' ‚verbinden‘) ist die [[Anpassungsfähigkeit|Anpassung]] an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch [[Internalisierung (Sozialwissenschaften)|Internalisation]] (Verinnerlichung) von [[Soziale Norm|sozialen Normen]]. Sozialisation ist ein [[sozialwissenschaft]]licher Begriff. Sie bezeichnet zum einen die [[Persönlichkeit#Entwicklung der Persönlichkeit|Entwicklung der Persönlichkeit]] aufgrund ihrer [[Interaktion]] mit einer spezifischen, materiellen und sozialen Umwelt, zum anderen die sozialen Bindungen von [[Individuum|Individuen]], die sich im Zuge sozialisatorischer [[Soziale Beziehung|Beziehungen]] konstituieren. Sie umfasst sowohl die absichtsvollen und planvollen Maßnahmen (''[[Erziehung]]'') als auch die unabsichtlichen Einwirkungen auf die [[Persönlichkeit]].
Robin Dunbar (''Robin Ian MacDonald Dunbar, R. I. M. Dunbar;'' * 28. Juni 1947 in Ostafrika) ist ein britischer Psychologe. Derzeit ist er Leiter des Institute of Cognitive and Evolutionary Anthropology an der University of Oxford; zuvor war er von 1987 bis 1994 Professor für Anthropologie am University College London von 1994 bis 2007 Professor für evolutionäre Psychologie an der University of Liverpool.
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