Ulrich von Straßburg
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Ulrich von Straßburg (Ulrich Engelbrecht/Engelberti, Lat. Ulricus de Argentina) (* um 1220; † 1277 auf dem Weg nach Paris) war ein dominikanischer Theologe.
Er trat in den Dominikanerorden ein. Ulrich war ein Schüler von Albert dem Großen. Nach Beendigung seiner Studien (wohl in Köln) war er als Lektor am Straßburger Dominikaner-Konvent tätig und wurde 1272 zum Prior der deutschen Dominikanerprovinz (Provinzial) gewählt. Auf dem Weg nach Paris, wo er als Baccalaureus über die Sentenzen des Petrus Lombardus lesen sollte, verstarb er.
Ulrichs Hauptwerk ist das in vier Vollhandschriften überlieferte theologisch-philosophische Kompendium De summo bono (1265/1274 geschrieben). Diese Schrift könne sich mit der Summa des Thomas von Aquin nicht messen, meint Loris Storlese, zeige aber immerhin eine durchdachte Architektonik und eine bemerkenswerte Originalität (Sp. 1253).
Ein Briefbuch enthält mindestens 13 lateinische Briefe, die Ulrich als Provinzial schrieb.
Eine deutsche Predigt überliefert eine Hamburger Handschrift.
Weblinks
- Vorlage:PND
- Thomas Gandlau: [u/ulrich_v_str Eintrag (mit Literaturangaben)] im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (BBKL)
- Franz-Bernhard Stammkötter, Dissertation über die Tugendlehre, PDF-Datei
- Meister Eckhart und seine Zeit - Dominikaner - Ulrich (Engelberti) von Straßburg
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