Syllogismus
Aus LexiDict
Die Syllogismen (von altgr.: συλ-λογισμός, syllogismos = das Zusammenrechnen, logischer Schluss) sind ein Katalog von Typen logischer Argumente. Sie bilden den Kern der im vierten vorchristlichen Jahrhundert entstandenen antiken Logik des Aristoteles und der traditionellen Logik bis ins 19. Jahrhundert. Als Syllogistik wird ganz allgemein die Lehre von den Syllogismen bezeichnet. Sie untersucht insbesondere, unter welchen Voraussetzungen Syllogismen gültig sind.
Syllogismen sind immer nach dem gleichen Muster aufgebaut. Jeweils zwei Prämissen (Voraussetzungen), Obersatz und Untersatz genannt, führen zu einer Konklusion (Schlussfolgerung). Die Prämissen und die Konklusion sind Aussagen von einem bestimmten Typ, in denen jeweils einem Begriff, dem syllogistischen Subjekt, ein anderer Begriff, das syllogistische Prädikat (nicht gleichbedeutend mit Subjekt und Prädikat in der Grammatik), in bestimmter Weise zu- oder abgesprochen wird. In Abhängigkeit von der Stelle, an der sie im Syllogismus auftreten, werden die vorkommenden Begriffe Oberbegriff, Mittelbegriff und Unterbegriff genannt.
Ein Beispiel für einen gültigen Syllogismus ist Folgendes:
Weblinks
- Robin Smith: „Aristotle's Logic“ in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (Englisch, inkl. Literaturangaben)
- Henrik Lagerlund: „Medieval Theories of the Syllogism“ in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (Englisch, inkl. Literaturangaben)
- Terence Parsons: „The Traditional Square of Opposition“ in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (Englisch, inkl. Literaturangaben)
- Niko Strobach: Neuere Interpretationen der aristotelischen Syllogistik
- Niko Strobach: Syllogistik oder: Wie alles anfing (Vorlesungsunterlagen)
- E. D. Buckner (Hg.): Square of Opposition (Textsammlung) (engl.)
- syllogistisches Online-Programm
- Computational Aristotelian Term Logic – ausführliches Syllogistisches Online-Programm in englischer Sprache
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Syllogismus aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.












