Stadt
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Eine Stadt (von althochdt.: stat = Standort, Stelle; etymologisch eins mit Statt, Stätte; vgl. dagegen Staat) ist eine größere, zentralisierte und abgegrenzte Siedlung mit einer eigenen Verwaltungs- und Versorgungsstruktur im Schnittpunkt größerer Verkehrswege. Damit ist fast jede Stadt zugleich ein zentraler Ort. Ihre Einwohnerschaft kann ethnisch, sprachlich, sozial, kulturell, konfessionell etc. äußerst vielfältig sein.
Städte sind aus kulturwissenschaftlicher Perspektive der Idealfall einer Kulturraumverdichtung und aus Sicht der Soziologie vergleichsweise dicht und kopfreich besiedelte, fest umgrenzte Siedlungen (Gemeinden) mit vereinheitlichenden staatsrechtlichen bzw. kommunalrechtlichen Zügen wie zum Beispiel eigener Markthoheit, eigener Regierung, eigenem Kult und sozial stark differenzierter Einwohnerschaft. Das Letztere unterscheidet sie von Lagern (Arbeitslagern, Straflagern, Winterquartieren von Heeren u. Ä.), das Erstere z. B. vom Dorf. In Deutschland existieren 12.296 (7/2007) Städte und Gemeinden.
Weblinks
- Verzeichnis mit über 2,5 Millionen Städten weltweit.
- Stadtentstehung in Deutschland – Epochentypisch
- via „Städtebibliographie“: Bibliographie zur Geschichte der Städte Österreichs; Bearbeiter seit 1998: Hermann Rafetseder (Online-Stand November 2006 45.300 Datensätze, eigentliche FileMaker-Datenbank damals bereits 49.900 Einträge)
- Lernsoftware „Die Stadt im späten Mittelalter“ (SWR) für den Unterricht. Außerdem weiterführende Informationen
- Schülerprojekt (8. Klasse Gymnasium) „Die Stadt im späten Mittelalter“
- Unterrichtsmaterial für Lehrer: Stationenlernen zum Thema „Stadt im Mittelalter“
- Skylines der Stadt
- Beispiel für ein Stadtinformationssystem mit jedem Haus, jeder Straße, jeder öffentlichen Information, digtaler Stadtplan mit Millionen von Informationen
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