Serial ATA
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Serial ATA wurde aus dem älteren ATA-Standard entwickelt, auch IDE genannt. Dabei wurde entschieden, von einem parallelen Busdesign zu einer bit-seriellen Punkt-zu-Punkt-Verbindung überzugehen, das heißt, die Daten werden seriell übertragen (Bit für Bit) und nicht, wie bei den alten ATA-Standards, in 16-Bit-Worten. Wenn nämlich durch magnetische Felder und/oder Knicke des alten ATA-Kabels dieses Signal gestört wird, dann geht das ganze Datenwort verloren. Hier kommt noch hinzu, dass das Signal analog übertragen wird. Bei Serial-ATA gehen durch kurzzeitige Störungen weniger Daten verloren. Gegenüber seinem Vorgänger besitzt SATA drei weitere Hauptvorteile: höhere Datentransferrate, vereinfachte Kabelführung und die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb (Hot-Plug). Seit der Einführung von Serial ATA wird der ältere ATA-Standard umgangssprachlich häufig als Parallel ATA (PATA) bezeichnet, um Verwechslungen zu vermeiden. Auf neueren Hauptplatinen findet man zu den üblichen (P)ATA-Steckplätzen zusätzlich zwei bis acht SATA-Anschlüsse für Festplatten. SATA nutzt auf der Link-Layer-Schicht (Kabel) eine Punkt-zu-Punkt Verbindung. Jedes Gerät hat also seinen eigenen Anschluss. Serial ATA ist nicht auf Festplatten beschränkt, mittlerweile gibt es zum Beispiel auch SATA-Bandlaufwerke, DVD-Laufwerke und -Brenner.
Weblinks
- SATA pinout (Englisch)
- Dispelling the Confusion: SATA II does not mean 3Gb/s auf den Seiten der Serial ATA International Organization (Englisch)
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