Schwerebeschleunigung
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Unter der Schwerebeschleunigung (auch: Fallbeschleunigung oder Ortsfaktor) versteht man die Beschleunigung, die ein Körper im freien reibungslosen Fall auf einer Planetenoberfläche erfährt, wenn zusätzlich zur Gravitationskraft auch eine Zentrifugalkraft auf den Körper wirkt. Mit Gravitationsbeschleunigung (auch Gravitationsfeldstärke) bezeichnet man hingegen die Beschleunigung, die ein Körper im freien reibungslosen Fall auf einer Planetenoberfläche erfährt, wenn keine zusätzlichen Kräfte auf den Körper einwirken. Die Schwerebeschleunigung eines (in der Regel rotierenden) Himmelskörpers ist folglich die Summe aus Gravitationsbeschleunigung und Zentrifugalbeschleunigung. Der schwereverringernde Beitrag der Zentrifugalbeschleunigung ist jedoch meist gering, weshalb der Betrag der Schwerebeschleunigung sich von dem der Gravitationsbeschleunigung nicht groß unterscheidet (siehe auch Tabelle Schwere- und Gravitationsbeschleunigung ausgewählter Himmelskörper).
Im Schwerebeschleunigung auf der Erdoberfläche – die sog. Erdschwerebeschleunigung – beträgt durchschnittlich g = 9,81 m · s−2, variiert aber aufgrund der Zentrifugalbeschleunigung und der Erdgestalt regional um einige Promille.
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