Schnittstelle
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Die Schnittstelle oder das Interface [ˈɪntɚfeɪs] (englisch „Grenzfläche“) ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient.
Der Begriff stammt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet die physikalische Phasengrenze zweier Zustände eines Mediums[1]. Er beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte Black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“.
Daneben bedeutet das Wort „Zwischenschicht“: Für die beiden beteiligten Boxes ist es ohne Belang, wie die jeweils andere intern mit den Botschaften umgeht, und wie die Antworten darauf zustande kommen. Die Beschreibung der Grenze ist Teil ihrer selbst, und die Black Boxes brauchen nur die ihnen zugewandte Seite zu kennen, um die Kommunikation zu gewährleisten. Das legt die lateinischen Wurzeln inter „zwischen“ und facies „Aussehen, Form“ für englisch face „Gesicht“ nahe.[2][3]
Wenn man einen Teil der Realität als Ganzes betrachtet, das es zu analysieren und aufzugliedern gilt, so wird man das Ganze, also das Gesamtsystem in kommunizierende Teilsysteme zerschneiden – jene Stellen der Teilsysteme, die als Berührungspunkte oder Ansatzpunkte fungieren, über welche die Kommunikation stattfindet, stellen dann die Schnittstellen dar. Unter Verwendung dieser Schnittstellen kann man die Teilsysteme wieder zu einem größeren System zusammensetzen.
Weblinks
- ↑ siehe
- ↑ interface, www.etymonline.com
- ↑ face, www.etymonline.com
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Ein '''Referenzmonitor''' (engl. ''reference monitor'') ist in der [[Informatik]] eine logische Einheit (ein abstraktes [[Modell]], oder auch eine konkrete [[Implementierung]]) die für die Kontrolle und Durchsetzung von [[Zugriffsrecht]]en zuständig ist. Das heißt, der Referenzmonitor entscheidet für jeden Zugriff eines Subjektes (also eines Akteurs wie [[Benutzer]]s oder [[Prozess (Computer)|Prozesses]]) auf ein Objekt (Daten beliebiger Art) anhand von Regeln, ob der Zugriff erlaubt wird. Dabei sind folgende Eigenschaften entscheidend:
Unter '''Anpassung''' versteht man in der [[Elektrotechnik]] die Abstimmung eines Messwertes auf einen anderen. Gewöhnlicherweise wird zwischen [[Spannungsanpassung]], [[Leistungsanpassung]], [[Impedanzanpassung]] und [[Stromanpassung]] unterschieden. Entscheidend für den Typ der Anpassung ist das Verhältnis von [[Ausgangswiderstand]] ''R''<sub>i</sub> zu [[Eingangswiderstand]] ''R''<sub>a</sub>.<br> Ist ''R''<sub>i</sub> wesentlich kleiner als ''R''<sub>a</sub>, also ''R''<sub>i</sub> « ''R''<sub>a</sub>, dann spricht man von Spannungsanpassung und beim umgekehrten Fall von Stromanpassung. Wenn ''R''<sub>i</sub> = ''R''<sub>a</sub> ist, so handelt es sich um Leistungsanpassung. <!-- Dieser Satz soll die irrenden Ri und Ra Verdreher abhalten --> Der Ausgangswiderstand ist der Innenwiderstand ''R''<sub>i</sub> oder der Quellwiderstand. Der Eingangswiderstand ist der Außenwiderstand ''R''<sub>a</sub>, der Lastwiderstand oder der Abschlusswiderstand.
Manufacturer Supplier Relationship (MSR, dt. Hersteller-Zulieferer-Beziehung) war ein gemeinsames Projekt mehrerer Unternehmen der deutschen Automobilindustrie und ihrer Zulieferer, um die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Elektroniksystemen für den Einsatz im Automobil zu verbessern. Ziel war 1990 die Beschreibung methodischer Arbeitsweisen sowie die Realisierung einer strukturierten, werkzeugunterstützten Schnittstelle zwischen den Entwicklungspartnern. Hierbei wurde die systematische Dokumentation der Elektronikanteile des Fahrzeugs in den Vordergrund gestellt. Im Rahmen des Projekts wurden mehrere Werkzeug-Prototypen entwickelt und in Pilotprojekten verifiziert.
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