Saturnringe
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Die Saturnringe bilden zusammen ein Ringsystem, das den Planeten Saturn umgibt. Sie sind das auffälligste Merkmal des Planeten und bereits durch ein Fernrohr mit etwa 40-facher Vergrößerung zu erkennen. Die Ringe bestehen im Wesentlichen aus Eis-, aber auch aus Gesteinsbrocken, die den Saturn umkreisen. Die Partikelgröße variiert zwischen der von Staubkörnern und mehreren Metern. Das Ringsystem hat viele größere und kleinere Lücken und ist bei einem Durchmesser von fast einer Million Kilometern in weiten Bereichen nur wenige hundert Meter dick, und damit, relativ betrachtet, extrem dünn.
Die Ringe werfen einen sichtbaren Schatten auf den Saturn – wie auch umgekehrt der Saturn auf seine Ringe. Der Schattenwurf auf die Saturnoberfläche ist umso ausgeprägter, je mehr das dünne Ringsystem im Laufe eines Saturnjahres mit seiner schmalen „Kante“ gegenüber der Sonne geneigt ist.
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Die '''Cassinische Teilung''' bezeichnet die größte Lücke innerhalb des [[Ringsystem]]s des [[Planet]]en [[Saturn (Planet)|Saturn]].
Enceladus (auch Saturn II) ist der sechstgrößte Mond des Planeten Saturn. Er zeigt kryovulkanische Aktivitäten, deren sehr hohe Fontänen aus Wassereispartikeln auf der südlichen Hemisphäre eine dünne Atmosphäre bewirken. Die Fontänen sind die Quelle des E-Rings des Saturn.
Daphnis (auch Saturn XXXV) ist einer der Monde des Saturn, der sich in der so genannten Keeler-Lücke im äußersten A-Ring der Saturnringe befindet.
'''Édouard Albert Roche''' (* [[17. Oktober]] [[1820]] in [[Montpellier]]; † [[18. April]] [[1883]]) war ein französischer [[Astronom]] und [[Mathematiker]] und ist vor allem durch seine Arbeiten im Bereich der Himmelsmechanik bekannt geworden. Die [[Roche-Grenze]], die [[Hill-Sphäre|Roche-Sphäre]], das [[Roche-Grenze#Roche-Grenze_als_geometrische_Grenzform|Roche-Volumen]] und das Roche-Potential gehen auf seinen Namen zurück.
Der Saturnnebel (NGC 7009) ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Wassermann. Er hat eine scheinbare Helligkeit von +8,30 mag und einen Durchmesser von 0,5' × 0,4'. Entdeckt wurde er am 7. September 1782 von William Herschel, den Namen Saturnnebel erhielt er von Lord Rosse, weil die Form der seitlich aus ihm heraustretenden Jets an die Saturnringe erinnert.
Als Schäfermonde (auch Hirtenmonde, Schäferhundmonde, Wächtermonde) bezeichnet man kleinere natürliche Satelliten der Gasplaneten im Sonnensystem, die die Umlaufbahnen der Partikel in deren Ringsystem mit deutlichen Lücken auseinander halten oder in separate Einzelringe konzentrieren. Die Namensgebung rührt daher, dass sie wie ein Hirte die „Herde“ der Ringpartikel eingrenzen.
In der folgenden Tabelle sind die speziellen '''Konstellationen des Saturn für 2007–2028''' in seiner Planetenschleife angegeben.<ref>alle Datumsangaben in UT1</ref>
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