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Sanskrit

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Sanskrit (संस्कृत, n., saṃskṛta, von sam „zusammen“ und kṛta „gemacht“, wörtl.: „zusammengefügt“, saṃskṛtā vāk: „zusammengesetzte Sprache“), bezeichnet die verschiedenen Formen des Alt-Indischen[1] und ist die Sprache der Veden und der klassischen indischen Kultur und spielt vor allem im Hinduismus eine wesentliche Rolle. Sie ist die klassische Sprache der Brahmanen und wurde erstmals von Panini im 4. Jahrhundert v. Chr. systematisiert.

Die Entstehung wird auf 1200 v. Chr. datiert, das zu dieser Zeit übliche Vedisch unterscheidet sich jedoch noch vom klassischen Sanskrit. Beim Sprachausbau des Hindi wurden sehr viele Sanskrit-Wörter verwendet. Sanskrit wird seit einigen Jahrhunderten hauptsächlich in Devanagarischrift geschrieben, gelegentlich auch in lokalen Schriften. (Das erste gedruckte Werk in Sanskrit erschien in Bengali-Schrift.) Es ist heute eine weitgehend tote Sprache wie Latein, aber immer noch die heilige Sprache der Hindus, da alle religiösen Schriften von den Veden und Upanishaden bis zur Bhagavad-Gita auf Sanskrit verfasst wurden und häufig auch so vorgetragen werden. Auch für religiöse Rituale wie Gottesdienste, Hochzeiten und Totenrituale ist sie noch heute unerlässlich.

Beispiele für Sanskrit-Lehnwörter im Deutschen: Arier, Ashram, Avatar, Bhagwan, Chakra, Guru, Dschungel, Ingwer, Orange, Kajal, Karma, Mandala, Mantra, Moschus, Nirwana, Swastika, Tantra, Yoga.

Weblinks


  1. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2. Auflage. Kröner, Stuttgart 1990: „Sanskrit: Bezeichnung der verschiedenen Formen des Alt-Indischen.“



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'''Niyama''' ([[Sanskrit]], m., नियम, niyama, Verhaltensregel, Einschränkung) ist die zweite Stufe des [[Raja Yoga]] (bzw. Ashtanga Yoga oder [[Kriya Yoga]]) nach [[Patanjali]] und stellt eine Art Verhaltenskodex dar. Die anderen sieben Stufen des Raja Yoga sind [[Yama]], [[Asana]], [[Pranayama]], [[Pratyahara]], [[Dharana]], [[Dhyana]] und [[Samadhi]].
Tantra (Sanskrit, n., "Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang") ist eine in Indien entstandene esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus (vgl. Vajrayana) innerhalb der nördlichen Mahayana-Tradition. Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller Ausprägung liegt die Lehre jedoch frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert vor. Im Buddhismus ist auch der Begriff Tantrayana gebräuchlich ({{IAST|Tantrayāna}}, "Fahrzeug der Tantra-Texte").
Rudolf Otto Franke (* 24. Juni 1862 in Wickerode; † 5. Februar 1928 in Königsberg) war ein deutscher Indologe.
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