LexiDict.de - Logo
Druckversion | Impressum | Datenschutz

Rheinbund

Aus LexiDict


Der (zweite) Rheinbund (Confédération du Rhin) war eine auf Initiative Napoleons I. 1806 in Paris gebildete Konföderation deutscher Fürsten, die mit der Gründung dieses Staatenbundes aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation austraten. Durch die Rheinbundakte war die Konföderation als Militärallianz mit dem Kaiserreich Frankreich gegründet worden. Napoléon fungierte in diesem Gebilde als „Protektor“. Frankreich selbst gehörte der Konföderation aber nicht an, sondern war deren Alliierter.

Das Ziel, den Rheinbund zu einem Staatenbund mit gemeinsamen Verfassungsorganen auszubauen, scheiterte am Widerstand der größeren Mitgliedsstaaten. Faktisch blieb der Rheinbund im Wesentlichen ein Militärbündnis deutscher Staaten mit Frankreich.

Wurde der Rheinbund in der deutschen Historiographie lange Zeit nur unter dem Gesichtspunkt der napoleonischen Herrschaftssicherung gesehen, gelten heute die in den Rheinbundstaaten durchgeführten Reformen neben den preußischen Reformen als wichtige Schritte zur staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung in Deutschland. Der Rheinbund brach nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht von Leipzig 1813 zusammen.

Weblinks




Weblink hinzufügen




Mit dem Speichern dieser Seite versichere ich, dass ich den Beitrag selbst verfasst habe bzw. dass er keine fremden Rechte verletzt, und willige ein, ihn unter der Lizenz Creative Commons Zero zu veröffentlichen.

Links auf diese Seite
'''Ludewig I.''' (* [[14. Juni]] [[1753]] in [[Prenzlau]]; † [[6. April]] [[1830]] in [[Darmstadt]]) war zunächst vom 6. April 1790 an als '''Ludwig X.''' regierender [[Graf#Landgraf|Landgraf]] von [[Hessen-Darmstadt]] und mit dem Beitritt seines Landes zum [[Rheinbund]] ab dem 14. August 1806 als '''Ludewig I.''' [[Großherzog]] von [[Hessen]] und bei Rhein.
Das vom französischen Kaiser Napoléon Bonaparte geschaffene Königreich Westphalen (die zeitgenössische Schreibweise mit ph wird in der Geschichtswissenschaft zur Unterscheidung von Herzogtum, Provinz bzw. der Landschaft Westfalen verwendet) war ein Rheinbundstaat während der [[Geschichte Deutschlands#Französische Revolution und „Befreiungskriege“ (1789–1814)|napoléonischen Ära]]. Es bestand zwischen dem Frieden von Tilsit 1807 und der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und erstreckte sich über Gebietsteile von sieben heutigen Bundesländern (Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt), wo nicht nur westfälische Dialekte gesprochen werden. Westphalen umfasste insbesondere die vormals preußischen Gebiete westlich der Elbe, die Landgrafschaft Hessen-Kassel, das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel sowie das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, nicht aber das ehemalige Herzogtum Westfalen. Die unten dargestellte Zusammensetzung veränderte sich mehrfach durch Gebietsabtretungen. Politisches Ziel Napoleons war die Bildung eines damals modernen französischen Vasallenstaates.
Das '''Département Sieg''' war ein [[Département]] ([[Regierungsbezirk]]) im 1806 bis 1813 bestehenden, rechtsrheinisch gelegenen [[Großherzogtum Berg]].
Add to alltagzAdd to icioAdd to infopiratAdd to linkarenaAdd to misterwongAdd to netselektorAdd to newskickAdd to oneviewAdd to readsterAdd to webnewsAdd to yahooAdd to yigg

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rheinbund aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Von „http://www.lexidict.de/wiki/Rheinbund

Diese Seite wurde bisher 117-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 29. Dezember 2009 um 15:50 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.




Finden

Navigation
Wissen kompakt
Statistik
Denk-Spiel
Fun