Rastergrafik
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Eine Rastergrafik, auch Pixelgrafik (englisch Raster graphics image, Digital image, Bitmap oder Pixmap), ist eine Form der Beschreibung eines Bildes in Form von computerlesbaren Daten. Rastergrafiken bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Die Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind daher die Bildgröße (Breite und Höhe gemessen in Pixeln, umgangssprachlich auch Bildauflösung genannt) sowie die Farbtiefe.
Die Erzeugung und Bearbeitung von Rastergrafiken fällt in den Bereich der Computergrafik und Bildbearbeitung. Eine andere Art der Beschreibung von Bildern sind Vektorgrafiken.
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'''MacPaint''' war ein [[Rastergrafik|bitmaporientiertes]] [[Bildbearbeitung]]sprogramm, das bereits [[1984]] auf den ersten [[Apple Macintosh|Macintosh]] von [[Apple]] zusammen mit [[MacWrite]] ausgeliefert wurde und in verschiedenen verbesserten Versionen bis [[2004]] auf dem Markt war. MacPaint wurde wegweisend für viele andere ähnlich arbeitende Programme wie [[SuperPaint]], [[PixelPaint]] und dann [[Photoshop]], das erstmals um [[1990]] auf dem [[Macintosh IIfx]] verfügbar war. Dank graphischer Benutzeroberfläche konnten schon damals mit MacPaint erstellte Bilder ganz einfach in MacWrite-Dokumente eingefügt und auch gedruckt werden. Da der erste Macintosh nur einen [[Bildschirm|Schwarzweißbildschirm]] hatte, konnte man mit MacPaint nur Schwarzweißbilder ([[Bildauflösung|Auflösung]] nur 576 × 720 [[Pixel]]) editieren. Das war aber keine Beschränkung, denn der damals anschließbare [[ImageWriter]] konnte standardmäßig nur schwarzweiße Bilder der Größe 203 × 204 mm mit 72 [[DPI]] drucken.
Tiles (engl. für Fliesen) sind kleine Grafiken, die mosaikartig ein Computerbild zusammensetzen. Ihre Verwendung führt zu einer bestimmten, auch ästhetisch fassbaren, Computerspielform, dem tile-based design. Tiles werden häufig in Computerspielen eingesetzt, da sie einfacher zu berechnen sind, und weniger Arbeitsspeicher verbrauchen, was bis in die 90er Jahre der Computertechnik ein heikles Thema war - bis zum Aufkreuzen der 3D-Beschleuniger. Heute werden tile-based games eher aus Tradition, wegen der speziellen Optik, oder für Flash-Spiele entwickelt, die die 3D-Funktionen der Grafikkarte nicht nutzen. Hierbei sollte erwähnt werden, dass Flashspiele ohnehin relativ Speicherschonend sind, da sie (normalerweise) aus Vektorgrafiken bestehen, mit denen auch leichter Berechnungen durchgeführt werden können, als mit Rastergrafiken.
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