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RISC OS

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RISC OS ist ein schlankes und schnelles Multitasking-Betriebssystem und läuft, abgesehen von Emulatoren, nur auf Rechnern mit ARM-CPU inklusive StrongARM und XScale. Der Kern des Betriebssystems ist klein. Eine Vielzahl von austauschbaren Modulen ist für Dateisystem, Festplattenzugriff, grafische Oberfläche usw. zuständig. Ein Großteil des Betriebssystems und einige Anwendungsprogramme sind im ROM bzw. im Flash-ROM enthalten. Ein Booten von der Festplatte wie bei anderen Betriebssystemen kann damit entfallen. Ausnahme ist RISC OS Select, bei dem ein Abbild der ROMs von der Festplatte ins RAM geladen wird.

Die durchdachte grafische Oberfläche von RISC OS unterstützt von Anfang an konsequent Drag & Drop. So wird z. B. beim Speichern keine Dialogbox benutzt, die das Dateisystem abbildet. Stattdessen wird mit der Maus ein Symbol in ein Fenster des Dateimanager gezogen und damit die Datei auf die Festplatte gespeichert. Zieht man das Symbol in das Fenster eines anderen Anwendungsprogrammes, werden die Daten in dieses andere Anwendungsprogramm übertragen. Bei RISC OS wird eine Dreitastenmaus benötigt. Ein Menü am oberen Fenster- oder Bildschirmrand gibt es nicht. Es werden nur kontextsensitive Menüs benutzt, die mit der mittleren Maustaste an beliebiger Stelle im Fenster aufgerufen werden. Die Menüs kann man mit der Maus verschieben. Wählt man mit der rechten Maustaste einen Menüpunkt aus, wird das Menü nicht geschlossen, und man kann so weitere Menüpunkte auswählen, ohne wieder das gleiche Untermenü aufzurufen. Klickt man mit der rechten Maustaste auf einen Pfeil der Bildlaufleiste, bewegt sich die Leiste in die entgegengesetzte Richtung des Pfeiles. Es gibt viele weitere Verwendungen der rechten Maustaste, um die Arbeit am Computer zu erleichtern.

Der Desktop besteht seit ARTHUR aus zwei Teilen. Der obere und größere Teil des Desktops ist die eigentliche Arbeitsoberfläche. Der untere Teil besteht aus einer Leiste, die man Iconbar nennt. Dort findet man links die Symbole für die vorhandenen Laufwerke und rechts die Symbole für die geladenen Anwendungsprogramme. Jedes dieser Symbole hat ein Menü, das stets mit der mittleren Maustaste geöffnet wird. Mit einem Klick öffnet sich das Fenster des Dateimanagers des jeweiligen Laufwerkes bzw. das Fenster des Anwendungsprogrammes. Einzelne Fenster erhalten kein Symbol auf der Iconbar.

Anwendungsprogramme melden sich bei jeder Sitzung an und können so auch beliebig auf der Festplatte verschoben oder gelöscht werden. RISC OS benötigt keine Dateiendungen zur Erkennung des Dateiformates. Das Dateiformat wird im Dateisystem vermerkt. Wenn man eine Datei im Dateimanager doppelt anklickt, wird von RISC OS zuerst geprüft, ob ein Anwendungsprogramm geladen ist, das mit diesem Dateiformat umgehen kann. Wenn dies nicht der Fall ist, wird bei den angemeldeten Anwendungsprogrammen ein geeignetes Programm gesucht, um die Datei zu öffnen. Alternativ kann man die Datei auf das Anwendungsprogramm in der Iconbar oder in dessen geöffneten Fenster ziehen.

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Gnash (zusammengesetzt aus GNU und Flash) ist eine freie Software zur Wiedergabe von Flash-Dateien, die als Teil des GNU-Projekts entwickelt wird.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel RISC OS aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Von „http://www.lexidict.de/wiki/RISC_OS

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