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Römisch-deutscher Kaiser

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Als römisch-deutsche Kaiser bezeichnet die neuere historische Literatur die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, um sie einerseits von den römischen Kaisern der Antike und andererseits von den Kaisern des Deutschen Reichs im 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu unterscheiden.




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'''Die Kaisermacher''' war der Titel einer Ausstellung zur Geschichte der [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiserkrönungen]] in [[Frankfurt am Main]]. Sie fand vom 30. September 2006 bis zum 14. Januar 2007 statt und wurde von vier Frankfurter Museen zur Erinnerung an das 650-jährige Jubiläum der Goldenen Bulle und den 200. Jahrestag der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches organisiert:
'''Friedrich I.''', genannt '''''Barbarossa''''' (* etwa [[1122]] in [[Waiblingen]] oder in [[Weingarten (Württemberg)|Weingarten]] (Altdorf) bei [[Ravensburg]]; † [[10. Juni]] [[1190]] im Fluss [[Göksu (West-Kilikien)|Saleph]], [[Anatolien]]) aus dem Haus der [[Staufer]], war von 1147 bis 1152 unter dem Namen Friedrich III. [[Herzog]] von [[Schwaben (Herzogtum)|Schwaben]] bekannt. Seit [[1152]] war er römisch-deutscher [[König]] (''[[rex Romanorum]]'') und seit 1155 [[römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Seinen Beinamen ''Barbarossa'' (''barba'' „Bart“, ''rossa'' „rot/rötlich“) erhielt er in [[Italien]] wegen seines rötlich schimmernden Bartes.
Der '''Erste Rheinbund''', auch '''Rheinische Allianz''' genannt, war ein am 14. August 1658 abgeschlossenes über[[konfession]]elles Defensivbündnis geistlicher und weltlicher [[Reichsfürst]]en des [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]] mit Stoßrichtung gegen den [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaiser]]. Seine Gründung ging maßgeblich vom [[Mainz]]er [[Kurfürst|Kurfürsten]] und [[Reichserzkanzler]] [[Johann Philipp von Schönborn]] aus. Durch den Beitritt [[Frankreich]]s am 15. August 1658 zählte der Rheinbund beide Garantiemächte des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] zu seinen Mitgliedern, da [[Schweden]] für seine deutsche Besitzung [[Bremen-Verden]], und später auch für [[Schwedisch-Pommern]], dem Bündnis angehörte. Der Rheinbund wurde für die Dauer von drei Jahren abgeschlossen und zwei Mal verlängert. Trotz seines offiziellen Auslaufens im August 1667 wird sein Ende erst auf das Jahr 1668 datiert, da es der französischen [[Diplomatie]] gelang, die Verhandlungen über eine weitere Verlängerung im obersten Gremium des Bündnisses, dem Rheinbundrat, bis dahin aufrecht zu erhalten.
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