Prolog (Programmiersprache)
Aus LexiDict
Prolog (vom Französischen: Programmation en Logique[1], dt.: „Programmieren in Logik“) ist eine Programmiersprache, die Anfang der 1970er Jahre maßgeblich von dem französischen Informatiker Alain Colmerauer entwickelt wurde und nach dem Programmierparadigma der deklarativen Programmierung arbeitet. Sie ist eine logische Programmiersprache, die die Basis des Edinburgh-Standards wurde, der bei aktuelleren Versionen allerdings nicht mehr konsequent eingehalten wird.
Man kann Prolog als „Maschinensprache eines Logik-Prozessors“ bezeichnen, da sie auf den mathematischen Grundlagen der Prädikatenlogik beruht. Ein Prolog-Programm ist eine Sammlung von so genannten Horn-Klauseln.
Der erste Prolog-Interpreter wurde in ALGOL 60 realisiert.
- ↑ A. Colmerauer und P. Roussel: The birth of prolog. History of programming languages II. 1996, S. 331–367.
Links auf diese Seite
In der [[Informatik]] ist '''Bytecode''' eine Sammlung von [[Befehlssatz|Befehlen]] für eine [[virtuelle Maschine]]. Bei [[Compiler|Kompilierung]] eines [[Quelltext]]es mancher [[Programmiersprache]]n oder Umgebungen – wie beispielsweise [[Java (Programmiersprache)|Java]] – wird nicht direkt [[Maschinencode]], sondern ein [[Zwischencode]], der ''Bytecode'', erstellt. Dieser Code ist in der Regel maschinenunabhängig und im Vergleich zum Quelltext und zu Maschinencode oft relativ kompakt.
'''Unifikation''' ist eine [[Methode]] zur Vereinheitlichung [[Prädikatenlogik|prädikatenlogischer]] Ausdrücke. Diese hat insbesondere in der Computerlogik und Computerlinguistik eine größere Bedeutung erlangt. So nutzt etwa die [[Inferenz|Inferenzmaschine]] des [[Prolog_(Programmiersprache)|PROLOG]]-[[Interpreter|Interpreters]] Unifikation. In der Computerlinguistik gibt es sogenannte [[Unifikationsgrammatik]]en, die sich auf dieses Konzept stützen. Auch beim [[Theorembeweiser|Theorembeweisen]] spielt Unifikation eine große Rolle.
'''Topic Maps''' ist ein abstraktes [[Modell]] und ein dazugehöriges [[SGML]]- beziehungsweise [[XML]]-basiertes [[Datenformat]] zur Formulierung von [[Wissensstruktur]]en, auch [[Ontologie (Informatik)|Ontologien]] genannt. Topic Maps wurden [[1999]] als [[International Organization for Standardization|ISO]]-Standard ISO/IEC 13250 normiert und später als '''XML Topic Maps''' (XTM) in XML formuliert.
'''Mercury''' ist eine stark an [[Prolog (Programmiersprache)|Prolog]] angelehnte [[Programmiersprache]]. Sie vereint Elemente<!-- stimmt das noch? --> aus der [[Funktionale Programmierung|funktionalen]] und der [[Logische Programmierung|logischen]] Programmierung. Die erste Version wurde von Fergus Henderson, Thomas Conway und Zoltan Somogyi entwickelt und am 8. April 1995 veröffentlicht. Die aktuelle stabile Version 0.13.1 erschien am 1. Dezember 2006.
Die '''deklarative Programmierung''' ist ein [[Programmierparadigma]], bei dem die Beschreibung des Problems im Vordergrund steht. Der Lösungsweg wird dann automatisch ermittelt. Zu den deklarativen Programmiersprachen gehören:
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Prolog (Programmiersprache)
aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia
und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der
Autoren
verfügbar.