Phasenübergang
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Ein Phasenübergang bzw. eine Phasentransformation ist die Umwandlung einer oder mehrerer Phasen in andere Phasen. Die notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung für eine solche Umwandlung besteht darin, dass die freie Enthalpie der Reaktionsprodukte geringer ist als die der Edukte. Die freie Enthalpie hängt von den so genannten Zustandsvariablen des Systems ab: dem Druck, der Temperatur, der chemischen Zusammensetzung und der magnetischen Feldstärke. Eine graphische Antwort auf die Frage, bei welchen Kombinationen dieser Bedingungen welche Phase stabil ist, liefern Phasendiagramme. In diesen Diagrammen sind die Stabilitätsbereiche durch Phasengrenzlinien begrenzt, an denen die Phasenübergänge ablaufen.
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Waleri Pokrowski (* 1931) ist Professor für Theoretische Physik an der [[Texas A&M University]]
Als '''Zustandsgleichung''' wird der funktionale Zusammenhang zwischen thermodynamischen [[Zustandsgröße]]n bezeichnet, mit deren Hilfe sich der [[Zustand (Thermodynamik)|Zustand]] eines thermodynamischen [[System]]s beschreiben lässt. Dabei wählt man eine der Zustandsgrößen als '''Zustandsfunktion''' und die anderen, von ihr abhängigen Zustandsgrößen, als '''Zustandsvariablen'''. Zustandsgleichungen werden benötigt, um die Eigenschaften von [[Fluid]]en, Fluidgemischen und [[Feststoff]]en zu beschreiben.
Das '''chemische Potential''' ''μ'' charakterisiert die Möglichkeiten eines Stoffes,
Der '''Wolff-Algorithmus''' ist ein [[Monte-Carlo-Algorithmus]] zur Simulation statistischer Prozesse, insbesondere des [[Ising-Modell]]s.
'''Nukleation''' oder '''Keimbildung''' ist der erste Teilprozess, der einen [[Phasenübergang]] erster Ordnung einleitet. Beispiele hierfür sind das [[Gefrieren]] von Wasser zu Eis, [[Blase (Physik)|Blasenbildung]] beim Übergang von der flüssigen zur gasförmigen [[Phase (Thermodynamik)|Phase]] (z.B. beim Öffnen einer Wasserflasche mit gelöstem [[Kohlendioxid]]) oder die [[Kondensation]] eines Gases.
Die '''Temperatur''' ist eine [[physikalische Größe]], die vor allem in der [[Thermodynamik]] eine wichtige Rolle spielt. Ihre [[Internationales Einheitensystem|SI-Einheit]] ist das [[Kelvin (Einheit)|Kelvin (K)]]. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Einheit [[Grad Celsius|Celsius (°C)]] ebenfalls zulässig.
'''Thixoforming''', auch bekannt als '''Thixoverfahren''' und '''Semi-Solid Metal Casting (SSM)''', ist ein [[Urformverfahren]] in der Metallverarbeitung, das die Vorteile des [[Gießen (Verfahren)|Gießens]] und [[Schmieden]]s vereint.
Selbstorganisierte Kritikalität (auch manchmal ~ Kritizität), besser bekannt als self-organized criticality (SOC) ist eine Theorie, die die Annahme vertritt, dass jedes offene oder dissipative System kritisches skaleninvariantes Verhalten zeigt, analog zu einem Phasenübergang zweiter Ordnung in statischen Systemen. Im Gegensatz zum statischen Fall erreichen diese Systeme allerdings Kritikalität durch Selbstorganisation, ohne dass ein Parameter wie z. B. die Temperatur (von außen) auf einen bestimmten Wert eingestellt werden müsste.
Die Jakob-Zahl (nach Max Jakob (1879-1955)) ist eine dimensionslose Kennzahl die eine Temperaturdifferenz abbildet. Sie ist definiert als
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