Partizipation
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Partizipation (v. lat.: particeps = an etwas teilnehmend; zugehöriges Verb: partizipieren) heißt übersetzt 'Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung'.
Weblinks
- http://www.jugend-entdeckt-demokratie.de Trailer und schriftliche Informationen zum Thema
- http://www.partizipation.at
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Typischerweise geht es im [[Umweltrecht]] um den Konflikt zwischen privaten und öffentlichen Interessen sowie um Konflikte zwischen mehreren öffentlichen wie auch zwischen privaten Interessen. Man nennt die Umweltmediation daher auch treffender "Mediation im öffentlichen Bereich - Im Spannungsfeld zwischen Umwelt, Politik, Wirtschaft und Sozialem. Häufig tritt die Behörde gewissermaßen als Sachwalter des Gemeinwohls bzw. für die öffentlichen Interessen auf, die sie von Amts wegen wahrzunehmen hat. Allerdings dient die Mediation in diesem Zusammenhang nicht der Akzeptanzbeschaffung für behördlich geplante Projekte.
Die '''Armutsminderungsstrategie''' ist ein Begriff aus der internationalen [[Entwicklungspolitik]]. Sie wird in sog. ''[[Poverty Reduction Strategy Papers]]'' (PRSPs) (deutsch: Strategiepapier zur Armutsminderung) niedergelegt. Der [[Internationaler Währungsfonds|Internationale Währungsfonds]] (IWF) und die [[Weltbank]] haben dieses Konzept 1999 entwickelt. Ziel der Poverty Reduction Strategy Papers ist es, die Politik dieser beiden Institutionen gegenüber den ärmsten [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]] ganz auf das Ziel der Armutsbekämpfung auszurichten. Die Philosophie basiert darauf, dass die Länder selbst Strategien für die Weiterentwicklung ihrer Wirtschaft und ihres Sozialsystems entwickeln und auch die Verantwortung für die Umsetzung übernehmen. Die [[Geber]]länder unterstützen dabei diese Strategien. Dabei sollen die PRSPs in einem [[Partizipation|partizipativen]] Prozess entstehen, d.h. dass die [[Zivilgesellschaft]] (Parteien und Parlament, Unternehmerverbände und Gewerkschaften, Kirchen und [[Nichtstaatliche Organisation|Nichtregierungsorganisationen]]) sich an der Erarbeitung der Strategie beteiligt.
Unter '''Entwicklungspolitik''' versteht man politische, wirtschaftliche und soziale Aktivitäten verschiedener Akteure, insbesondere Staaten, internationaler Organisationen und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die auf eine Verbesserung der ...
'''Politikverdrossenheit''' bezeichnet die negative Einstellung der Bürger in Bezug auf politische Aktivitäten und Strukturen, u.U. resultierend in Desinteresse und Ablehnung von ...
Im Bereich der Jugendpolitik übernimmt die [[Europäische Union]] zunehmend eine koordinierende Rolle. Dazu gehören vor allem die Bereiche [[Partizipation|Beteiligung]], Jugendinformation, [[Europäischer Freiwilligendienst|Freiwilligenarbeit]] und Wissen über Jugendliche. Schlüsselthemen sind auch Mobilität, Beschäftigung und nicht-formales Lernen. Wichtigstes Verfahren ist die [[Offene Methode der Koordinierung]].
Partizipative Softwareentwicklung ist die Erstellung von Computerprogrammen unter Einbeziehung der späteren Benutzer. Dies hat unter anderem das Ziel die Ergonomie und die Usability des Softwareprodukts zu steigern. Partizipation kann ...
Als Aktivraum bezeichnet man in Geographie und Politikwissenschaft insbesondere diejenigen Teilräume von Entwicklungsländern, in denen ein überproportional hoher Anteil der volkswirtschaftlichen Aktivitäten und ...
Die Ziele von Verwaltungsreformen können je nach Akteur und Situation erheblich variieren. So wurden in der DDR 1952 aus 5 Provinzen bzw. Ländern und dem demokratischen (sowjetischen) Sektor von Berlin die bis 1990 bestehenden 15 Bezirke gebildet. In der Bundesrepublik dominierten in den 1960er und 1970er Jahren Ansätze der Territorial- (z. B. Gemeindefusionen) und Funktionalreformen (z. B. Aufgabenverlagerung zwischen den administrativen Ebenen Bund, Länder und Gemeinden). Zur gleichen Zeit wurde versucht, die Verwaltung verstärkt an rationalen Planungen auszurichten, was angesichts der ökonomischen Krise Mitte der 1970er Jahre allerdings scheiterte. Auch die Transformation der Verwaltung der Neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung und damit die Ausdehnung des westdeutschen Verwaltungssystems auf Ostdeutschland ist eine Verwaltungsreform.
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