PC-DOS
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PC-DOS ist der Name der IBM-Version von MS-DOS. PC-DOS weist sich intern teils als IBM-DOS aus. IBM hat darin einige Änderungen vorgenommen, die das Betriebssystem etwas stabiler und schneller gemacht haben. Bei der Ausstattung mit Tools wurde größtenteils bei Central Point statt bei Helix und Symantec zugekauft. Zusätzlich wurde es mit dem von OS/2 bekanntem REXX ausgerüstet.
Ab Version 6.1 wurde PC-DOS auch offen als Konkurrent zu MS-DOS positioniert. Es fand dank Verbesserungen, bei gleichzeitiger voller Kompatibilität (IBM verfügt auch über den Quellcode von Windows 3.x) erstmals größere Verbreitung auf Nicht-IBM-PCs.
Bei den ab V 1.1 z. B. von Compaq ausgelieferten DOS-Versionen handelte es sich um eigene OEM-Versionen der betreffenden Hersteller (Compaq, Zenith Data Systems, Wang Laboratories, Televideo, Tandy, Amstrad und Toshiba), die teils nur auf deren PCs liefen. Waren es meist OEM-Versionen von MS-DOS, gab es auch OEM-Versionen von PC-DOS (z. B. DOS 3.31 von Compaq/Wyse).
Die neuesten Versionen PC DOS 7 und PC DOS 2000 (Stand 2004) enthalten einen guten Text-Editor, erlauben komprimierte Dateisysteme und haben verbesserte Jahr-2000-Kompatibilität und Euro-Unterstützung (im Zeichensatz). Von OEMs wird PC-DOS gerne verwendet, um PCs nicht völlig ohne Betriebssystem verkaufen zu müssen, wenn sie weder Windows noch Linux installieren wollen. Auf demselben Markt befinden sich auch zum Beispiel DR-DOS und FreeDOS.
DOS-Betriebssysteme werden auch für eingebettete Systeme verwendet oder um mit neueren Betriebssystemen nicht kompatible Software weiterverwenden zu können - eventuell in einem Fenster mit einer PC-Simulation, oder aber auch als voll installiertes System auf einem PC mit mehreren Betriebssystemen von denen man jeweils beim Booten dann ein System wählen kann.
Weblinks
- ftp://ftp.boulder.ibm.com/software/dos
- ftp://service.boulder.ibm.com/ps/products/dos/fixes/dos7.0/year2000/
- http://www.bernd-leitenberger.de/qdos.shtml
- http://www.winhistory.de/more/msdos.htm
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