Onomatopoesie
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Onomatopoesie (auch Onomatopöie, Onomatopoiie, von altgriech. ὄνομα ónoma – Name –, und ποίησις poÃÄ“sis, hier „Erschaffung, Herstellung“, ὀνοματοποιεῖν onomatopoiein‚ „einen Namen prägen, benennen“), deutsch Lautmalerei, Tonmalerei, Schallwort, ist die Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks.
Zu unterscheiden sind die wortbildenden Lautmalereien („knallen, rumpeln, rauschen, klirren, bellen“), die Verbal- und Substantivstämme darstellen, und Interjektionen („Klipp-Klapp, Huhu, Au“). Außerdem gibt es Wörter, die auch dem Stamm nach einen Laut nicht nachahmen, ihn aber benennen und dadurch implizieren. In diesem Fall spricht man von umschreibenden Onomatopoetika („trompetend“, „flötend“, „metallisch [klingend]“).
Weblinks
- www.bzzzpeek.com (engl.): Ein Projekt, das die von Kindern aus verschiedenen Ländern nachgeahmten Tier- und Motorengeräusche sammelt
- Alain J. Schneider: Comment noter le chant du coq (son cri)? (frz.): Bezeichnungen des Hahnenschreis aus 44 Sprachen.
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