Normung
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Normung, auch Standardisierung genannt, bezeichnet die planmäßigen Vorgänge und Tätigkeiten zum Schaffen und Inkraftsetzen von Regelungen, mit denen materielle und immaterielle Gegenstände vereinheitlicht werden.
Normung kommt vor allem zur Anwendung, wenn gleichartige oder ähnliche Gegenstände in vielen unterschiedlichen Zusammenhängen an verschiedenen Orten von verschiedenen Personenkreisen gebraucht werden. Normung hat zum Ziel, innerhalb des Interessentenkreises national wie international durch Vereinheitlichungen und Standardisierungen technische Anwendungshemmnisse zu vermeiden und den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu fördern. Weitere Folgen einer Normung sind Rationalisierung, Kompatibilität, Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit bei der Verwendung von Produkten und Dienstleistungen.
Aus dem englischen Sprachgebrauch kommt der Begriff de jure standard, der sich mit dem deutschen Begriff „Norm“ (zum Beispiel in DIN-Norm) deckt. Im Gegensatz dazu ist ein de facto standard nicht ein Ergebnis, das durch ein wenigstens nationales Normungsverfahren (zum Beispiel unter Leitung des Deutschen Instituts für Normung (DIN)) erarbeitet wurde. Für de facto standard wird der Begriff „Industriestandard“ verwendet.
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Eine '''Bauzeichnung''' (früher auch ''Bauriss'') ist eine [[technische Zeichnung]] der [[Bauplanung]], die statische Informationen für die [[Bauausführung]] zeigt, sie zeigt alle räumlichen Ausmaße und Materialien, nicht den zeitlichen Ablauf der Ausführung.
Die '''Persönliche Schutzausrüstung''' - kurz '''PSA''' - sollte bei [[Gefährdung|gefährlichen]] Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, um Verletzungen zu vermeiden oder zu minimieren, die durch andere Maßnahmen nicht verhindert werden können.
Das ATX-Format (engl. Advanced Technology Extended) ist eine Norm für Gehäuse, Netzteile, Hauptplatinen und Steckkarten von Mikrocomputern. Der ATX-Formfaktor wurde 1996 von Intel als Nachfolger für den bis zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden AT-Formfaktor eingeführt. Das eigentliche ATX-Format und die kleinere Version Micro-ATX (auch µATX) sind heute (Stand Oktober 2009) die dominierenden Formate bei PCs.
Die Deutsche Gesellschaft für Ortung und Navigation (DGON) ist eine in Bonn ansässige Fachgesellschaft, die sich mit Ortung und Navigation zu Wasser, zu Lande und in der Luft beschäftigt und dabei auch an der Normungsarbeit beteiligt. Eine Vorgängereinrichtung war der in den 1950er Jahren entstandene Ausschuss für Funkortung (AFO). Eine seiner ersten Tätigkeiten war es, einen Nachdruck der Sitzungsprotokolle der sog. "Arbeitsgruppe Rotterdam" herauszubringen. Die genannte deutsche Arbeitsgruppe beschäftigte sich in den Kriegsjahren damit, die Konstruktion eines Radargerätes zu erforschen, das aus einem bei Rotterdam niedergegangenen britischen Bomber erbeutet worden war und als Rotterdam-Gerät bekannt geworden ist, siehe H2S (Navigation).
Die sogenannten Normalbedingungen (auch STP genannt, vom englischen Begriff „Standard Temperature and Pressure“) für die Angabe von Eigenschaften von Gasen sind:
Das Olf, abgeleitet vom lateinischen Wort für Geruchssinn = Olfactus, ist eine Maßeinheit zur Bewertung der Stärke einer Geruchsquelle. Ein Olf ist die Geruchsbelastung, die von einem Normmenschen ...
Die Wiener Vereinbarung (englisch Vienna Agreement) regelt die technische Zusammenarbeit zwischen der Internationalen Normungsorganisation (ISO) und dem Europäischen Komitee für Normung (CEN). Es geht dabei insbesondere um die parallele Annahme der Arbeitsergebnisse von Normungsgremien.
Der so genannte Würgenippel dient dazu, in der Elektroinstallation Einführungen von Kabeln und Leitungen in elektrische Betriebsmittel gegen äußere Einflüsse, wie Fremdkörper und Flüssigkeiten, abzudichten.
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