Minarett
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Ein Minarett (arabisch مناره manara, „Leuchtturm“) ist ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee, der seit den Umayyaden (661–750) gebräuchlich ist. Von hier aus werden die Muslime fünfmal am Tag zum Gebet gerufen.
Weblinks
- Jonathan M. Bloom: The Minaret - Symbol of Faith & Power. in: Saudi Aramco World. März/April 2002. S. 26-35.
- Minarette aus aller Welt in der wissenschaftlichen Datenbank auf archnet.org besucht am 1. April 2008
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Die Sultan-Ahmed-Moschee ({{trS|Sultanahmet Camii}}) in Istanbul wurde 1609 von Sultan Ahmed I. in Auftrag gegeben und bis 1616, ein Jahr vor dem Tod des Sultans, vom Schüler Sinans, [[Mehmet Ağa]], erbaut. Sie ist heute, nach der Säkularisierung der Hagia Sophia, Istanbuls Hauptmoschee und ein Hauptwerk der osmanischen Architektur. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind. Kunsthistorisch bedeutsamer sind die Fliesen auf dem unteren Teil der Mauern und den Tribünen: Sie stammen aus der Blütezeit der Iznik-Fayencen und zeigen traditionelle Pflanzenmotive, bei denen Grün und Blautöne dominieren. Die Ausmalung des Innenraumes wurde auf Rosa geändert.
Die Davidszitadelle ist eine Festung in der Altstadt Jerusalems neben dem Jaffator.
Sangi-Ata (usbek. Schwarzer Vater) ist eine klosterähnliche Anlage, die etwa 8 km Richtung Samarqand vom Taschkenter Zentrum entfernt liegt. Der Komplex besteht aus einem Mausoleum, einer Madrasa, einem Minarett, einer Moschee und mehreren Wohngebäuden. Das im 14. Jahrhundert gebaute Mausoleum Sangi Ata bildet das Zentrum des Komplexes. Es wurde auf Anordnung Timur Lenks für Scheich Ai Hodscha, der den Beinamen Sangi trug, errichtet. Es besteht aus zwei überkuppelten Räumen und beherbergt einen mit Schnitzereien verzierten Grabstein. Der Innenraum war einst mit Mosaiken ausgeschmückt, von denen allerdings nur Fragmente erhalten sind.
Der Muezzin ({{arS|مؤذّن|w=mu'adhdhin|d=muʾaḏḏin}}) ist ein Ausrufer, der die Muslime zum Gebet (Salat, arabisch: ''as-salāt'') aufruft. Die erste Person, die die Funktion eines Muezzins übernahm, war der Abessinier Bilal al-Habaschi, ein freigelassener Sklave und enger Vertrauter des Propheten Mohammed.
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