Magdeburger Börde
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Die Magdeburger Börde bildet die zentrale Landschaft des Landes Sachsen-Anhalt und ist Teil der Planungsregion Elbe-Börde-Heide um die namensgebende Landeshauptstadt Magdeburg. Sie zeichnet sich durch sehr fruchtbare Böden aus.
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Das '''Mittelelbische Wörterbuch''' (MeWB) erfasst den mundartlichen Wortschatz eines Gebietes, das den [[Harz (Mittelgebirge)|Nordharz]], [[Anhalt]], die [[Magdeburger Börde]], die [[Altmark]] und das [[Jerichower Land]], ein Streifen östlich der Elbe mit brandenburgischer Mundart, umfasst. Damit wird eine große Lücke in der flächendeckenden lexikographischen Erfassung deutscher Mundarten geschlossen, denn das MeWB stellt die Verbindung zwischen [[Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch|Brandenburg-Berlinischem]], [[Wörterbuch der obersächsischen Mundarten|Obersächsischem]], [[Thüringisches Wörterbuch|Thüringischem]], [[Niedersächsisches Wörterbuch|Niedersächsischem]] und [[Mecklenburgisches Wörterbuch|Mecklenburgischem]] [[Wörterbuch]] her. Das Bearbeitungsgebiet stellt jedoch keine einheitliche Sprachlandschaft dar. Außer dem Nebeneinander von zurückweichendem [[Plattdeutsch|Niederdeutsch]] und vorrückender [[Mitteldeutsch|mitteldeutscher Mundart]] weist auch das niederdeutsche Gebiet selbst, das den weitaus größten Teil des Bearbeitungsgebietes einnimmt, deutliche Differenzierungen auf. Daraus ergab sich die Entscheidung für einen doppelten Stichwortansatz: Die niederdeutschen Belege werden als Konstrukte in normalisiertem Niederdeutsch angeführt (basierend auf dem [[Mittelniederdeutsch|Mittelniederdeutschen]]), die mitteldeutschen Belege werden (sachlich analog) standardsprachlich angesetzt. Sofern niederdeutsche und mitteldeutsche Belege für eine Wortbedeutung vorliegen, fungiert das niederdeutsche Lemma als Hauptlemma, das standardsprachliche als Verweislemma.
Andreas von Meyendorf (* 1522; † 1583) war Burgherr der Burg Ummendorf, Wegbereiter der Reformation in der Magdeburger Börde und Schüler Martin Luthers.
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