Liebe
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Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Analog wird dieser Begriff auch auf das Verhältnis zu Tieren oder Sachen angewendet. Im weiteren Sinne bezeichnet Liebe eine ethische Grundhaltung in Form der „Nächstenliebe“ oder, noch darüber hinaus, die Liebe zu allem, was existiert, einschließlich der eigenen Person („Selbstliebe“).
Im ersteren Verständnis ist Liebe ein mächtiges Gefühl und mehr noch eine innere Haltung positiver, inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den reinen Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes („Elternliebe“) handelt, um eine enge Geistesverwandtschaft („Freundesliebe“) oder ein körperliches Begehren („geschlechtliche Liebe“). Auch wenn letzteres eng mit Sexualität verbunden ist, bedingt sich auch in letzterem Falle beides nicht zwingend (zum Beispiel sogenannte „platonische Liebe“).
Weblinks
- Bennett Helm: Eintrag in der Stanford Encyclopedia of Philosophy (Englisch, inkl. Literaturangaben)
- Alexander Moseley: „Philosophy of Love“ in der Internet Encyclopedia of Philosophy (englisch, inkl. Literaturangaben)
- „Liebe“ im Deutschen Wörterbuch von Grimm
- „Wie geht Liebe?“ – Psychologische Differenzierung zwischen Liebe und Partnerschaft von Thomas Artmann (PDF-Datei, 367 kB)
- Materialien zu Partnerschaftsproblemen, Definitionen, Theorien unter anderem zu Entstehung von „Liebe“
- Enzyklika DEUS CARITAS EST von Papst Benedikt XVI. über die christliche Liebe
- Die indische Gottesliebe (PDF; 856 kB)
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