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Lexikon

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Lexikon (Mehrzahl: Lexika; ältere Schreibweise: Lexicon)

  1. ist allgemein die Bezeichnung für ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch im weiteren Sinn,
  2. war früher und ist heute vereinzelt noch ein Synonym für ein Sprachwörterbuch, das heißt, für ein Nachschlagewerk mit sprachlichen Informationen (zum Beispiel Fremdwörterlexikon) (Wörterbuch im engeren Sinn). Früher traten die Wörter „Lexikon“ und „Wörterbuch“ in Buchtiteln sogar parallel auf (zum Beispiel „Vollkommenes deutsches Wörterbuch aller Kräuter, Tiere und Erze – Lexicon pharmaceutico-chymicum Latino-Germanicum et Germanico-Latinum. Norimbergae: Ziegerus, Lehmannus, 1701“),
  3. bezeichnet heute zumeist ein Nachschlagewerk mit Sachinformationen (Realwörterbuch, Konversationslexikon, Sachwörterbuch), wobei je nach Umfang noch zwischen Lexikon im engsten Sinn und Enzyklopädie oder Biografien-Sammelwerk (Who’s Who) unterschieden werden kann.

Umgangssprachlich und in der Werbung ist der Sprachgebrauch unscharf. Mitunter wird lexikografisch eine begriffliche Unterscheidung von Wörterbuch (sprachliche Information) und Lexikon (Sachinformation) gemacht. Dabei kommt es zwischen den Typen der Nachschlagewerke zu Überlappungen.[1]


  1. Thomas Herbst, Michael Klotz: Lexikografie, Schöningh, 2003, S. 21



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'''ILMES''' ist ein öffentliches Internet-[[Lexikon]] der Methoden der [[empirische Sozialforschung|empirischen Sozialforschung]]. Es wurde von Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (früher LMU München, jetzt Universität Siegen) erstellt, wird seit 1998, teilweise in Kooperation mit anderen Autorinnen und Autoren, langsam erweitert und ist mit mehreren hundert Artikeln das wohl umfangreichste seiner Art.
Das '''Dansk biografisk leksikon''' (abgekürzt '''DBL'''; Schreibweise des Titels der ersten Auflage '''Dansk biografisk Lexikon''') ist [[Dänemark|Dänemarks]] [[Biografie|Biographisches]] [[Lexikon]] und wurde bislang in drei Auflagen herausgegeben. Die erste Auflage, ''Dansk biografisk Lexikon, tillige omfattende Norge for tidsrummet 1537-1814'' (''"...einschließlich [[Norwegen]] für die Zeit von 1537-1814"'') erschien in neunzehn Bänden 1887-1905 unter dem Historiker ''Carl Frederik Bricka'' als Herausgeber. Die erste Auflage steht als [[public domain]] online im [[Projekt Runeberg]] zur Verfügung.
Als Dezimalklassifikation bezeichnet man eine universelle Klassifikation zur Einteilung und Beschreibung von Wissen, die von Leibniz (1646-1716) für Herzog Anton Ulrich entwickelt wurde. Leibniz war dort als Hofhistoriograf angestellt und für die Herzog August Bibliothek in Hannover und Wolfenbüttel zuständig, für die er die Dezimalklassifikation erstmals einsetzte.
Das Wort Enzyklopädie ({{ELSalt|ἐγκύκλιος παιδεία}} ''{{lang|grc-Latn|enkyklios paideia}} gebildet aus enkýklios'' kreisförmig und [[Paideia|paideía]] Lehre, Bildung) beschreibt ursprünglich (ca. 5. Jahrhundert v. Chr.) universale Bildung im Sinne eines studium generale oder eine Propädeutik der Wissenschaft.
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