Lebenserwartung
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Die Lebenserwartung ist die statistisch zu erwartende Zeitspanne, die einem Lebewesen ab einem gegebenen Zeitpunkt bis zu seinem Tod verbleibt. Diese Spanne wird in der Regel mit Hilfe einer Sterbetafel berechnet, die auf empirischen Sterbehäufigkeiten der Vergangenheit und auf Modellannahmen für die zukünftige Sterblichkeitsentwicklung basiert. Grundsätzlich kann jeder beliebige Zeitpunkt gewählt werden, ab dem die restliche Lebenszeit ermittelt werden soll – in der Regel wird vom biologischen Beginn seiner Entwicklung aus gerechnet.
Die meistermittelte Lebenserwartung ist folglich die ab dem Zeitpunkt des Eintritts in das Leben, bei Menschen also die durchschnittliche Lebenserwartung ab der Geburt. Die Lebenserwartung bei der Geburt ist bestimmt durch die Anzahl der Jahre, die Neugeborene eines bestimmten Jahrgangs durchschnittlich leben würden, wenn die bei ihrer Geburt herrschenden Lebensumstände und Sterblichkeitsraten während ihres gesamten Lebens konstant blieben. Interessant sind dabei auch Angaben über die statistische Streuung dieser Lebenserwartung.
Weblinks
- Lebenserwartung 65-jähriger (BMAS-Infografik, PDF-Datei-Download, 66 kB)
- Longevity Records. Life Spans of Mammals, Birds, Amphibians, Reptiles, and Fish, Max-Planck-Institut für demografische Forschung
- „Klosterstudie“ zur Lebenserwartung von Nonnen und Mönchen
- Details zu Methodik und Problemen des Konzepts der Lebenserwartung
- Statistisches Bundesamt: Lebenserwartungen in Deutschland
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