Kristin Halvorsen
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Kristin Halvorsen (* 2. September 1960 in Horten) ist seit 2005 norwegische Ministerin im zweiten Kabinett von Jens Stoltenberg.
Halvorsen studierte Sozialpädagogik und Kriminologie. Sie trat 1982 in die Jugendorganisation der Sosialistisk Venstreparti (Sosialistisk Ungdom) ein und war ihre Vorsitzende von 1984 bis 1986. Sie wurde 1985 Mitglied der SV und ist deren Vorsitzende seit 1997. Sie ist Mitglied des Storting seit 1989. Sie war dort u.a. Mitglied des Außenpolitischen Komitees, des Wahlkomitees und der Delegation für die Verbindung zum Europaparlament.
Kristin Halvorsen bildet mit Åslaug Haga und Jens Stoltenberg die Führungsspitze der Dreiparteienregierung (SV, Senterparti, AP) des 2. Kabinetts Stoltenberg, das im September 2005 gewählt wurde. Von 2005 bis 2009 war sie Finanzministerin, seit dem 20. Oktober 2009 ist sie Ministerin für Bildung und hat die Verantwortung für Kindergärten, Schulen und Gymnasien.
Ihr Verbraucheraufruf, israelische Waren zu boykottieren, sorgte Anfang 2006 für Wirbel im In- und Ausland. Die naheliegende historische Assoziation zum nationalsozialistischen Judenboykott macht den propagierten Israel-Boykott zu einer problematischen Angelegenheit. Wohl aus regierungspolitischer Taktik wurde ihr eine Entschuldigung abgerungen. Persönlich und parteipolitisch bleibt sie jedoch dem Boykott-Aufruf verbunden.
Weblinks
- Homepage
- Blog
- Aufruf zum Boykott israelischer Waren
- Von Halvorsen mitinitiierte norwegische Israel-Boykott-Bewegung
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