Kosmische Geschwindigkeiten
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Als kosmische Geschwindigkeiten, auch astronautische Geschwindigkeiten, werden einige Geschwindigkeitswerte bezeichnet, die in der Raumfahrt besondere Bedeutung haben und sich aus den physikalischen Bedingungen der Erde sowie der Himmelsmechanik ergeben.
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Es wird zwischen zwei Arten von unbemannten Raumfahrtmissionen unterschieden, der [[Raumsonde]] und dem [[Satellit (Raumfahrt)|Erdsatelliten]].
'''Photoevaporation''' bezeichnet einen Prozess, bei dem ein [[Planet]] seiner [[Atmosphäre|Gasatmosphäre]] oder Bestandteile seiner Atmosphäre durch die Einwirkung hochenergetischer [[Photon]]en beraubt wird. Alle Massen, auch Planeten, haben eine [[Kosmische Geschwindigkeiten#Zweite kosmische Geschwindigkeit oder Fluchtgeschwindigkeit|Fluchtgeschwindigkeit]], die es zu erreichen gilt, um das [[Gravitation|gravitatorische]] Einflussgebiet der Masse oder des Planeten vollständig zu verlassen. Durch den Beschuss der Gasatmosphäre durch hochenergetische Photonen, zum Beispiel [[Ultraviolettstrahlung|UV-Licht]] oder [[Röntgenstrahlung|Röntgenstrahlen]], werden Teilchen der Gasatmosphäre durch eine [[Ionisation]] beschleunigt (aufgeheizt), sodass diese die benötigte Fluchtgeschwindigkeiten erreichen und den Planeten verlassen können. Je leichter die Teilchen sind, desto höher ist die Geschwindigkeit, die ihnen die Ionisation verleiht. Deshalb ist [[Wasserstoff]], dessen Atome mit der [[Massenzahl]] 1 die leichtesten sind, das erste Gas, das bei der Photoevaporation den Planeten verlässt.
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