Kirchentonart
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Eine Kirchentonart (auch Kirchentonleiter, lat. tonus ecclesiasticus) ist eine diatonische, heptatonische, hiatuslose Tonleiter im Halbtonraum.
Für die Kirchentonarten wird auch der Begriff Modus verwendet (Plural Modi). Dieser Begriff steht im Jazz allerdings auch für andere, nicht-diatonische Tonleitern, beispielsweise für außereuropäische Skalen. Daneben bezeichnet der Begriff Modus in der europäischen Musik des 12. und 13. Jahrhunderts sechs rhythmisch festgelegte Schemata aus langen und kurzen Noten als Basis einer modalrhythmischen Komposition. Der Begriff Modus bezeichnet bei Olivier Messiaen ebenfalls nicht-diatonische, weil hier distanzielle Skalen, siehe Modi mit begrenzten Transpositionsmöglichkeiten.
Abgeleitet vom Begriff Modus wird in der Musik auch der Begriff modal benutzt. Die Kirchentonarten (im Jazz auch andere Tonleitern) werden beispielsweise als modale Skalen bezeichnet. Entsprechend nennt man Melodien oder Musikstücke auf Basis der Kirchentonarten modal. Daneben wird der Begriff modal üblicherweise allerdings synonym für diatonisch verwendet, und auch gewisse Gitarren-Stimmungen in irischer Musik nennt man modal.
Weblinks
- Kirchentonleitern für Gitarrenspieler
- Skalenuhren zum Selberbasteln
- www.hochweber.ch - Skalen - Hörbeispiele
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