Kategorischer Imperativ
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Der kategorische Imperativ (kurz KI) ist das grundlegende Prinzip der Ethik Immanuel Kants. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer universalisierbaren Maxime folgen und ob dabei die betroffenen Menschen je auch in ihrer Selbstzweckhaftigkeit berücksichtigt werden. Der Begriff wird in Kants 'Grundlegung zur Metaphysik der Sitten' entwickelt (fortan: „GMS“).
Weblinks
- Rudolf Eisler: Imperativ. In: Rudolf Eisler: Kant-Lexikon. Nachschlagewerk zu Kants sämtlichen Schriften, Briefen und handschriftlichen Nachlass. [1930], auf textlog.de.
- Georg Geismann: Die Formeln des kategorischen Imperativs nach H. J. Paton, N. N., Klaus Reich und Julius Ebbinghaus. In: Kant-Studien 93, 2002, S. 374–384 (PDF, 56 KB).
- Kant für Anfänger. Der kategorische Imperativ. Auf: br-online.de, 20. März 2008 (Sendereihe über Kant und den kategorischen Imperativ).
- Matthias Hoenig: Begriffsmissbrauch. Kant, die Deutschen und die Pflicht. In: stern.de, 10. Februar 2004.
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'''Soziale Normen''' ('''Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte''') sind konkrete [[Regel|Vorschriften]], die das [[Sozialverhalten]] betreffen. Sie definieren mögliche [[Soziales Handeln|Handlungsformen]] in einer sozialen Situation. Sie sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden, unterliegen aber immer dem [[Sozialer Wandel|sozialen Wandel]]. Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen in unterschiedlicher Verbindlichkeit. Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftgemäßer [[Gewissen]]sprüfung von Handlungen (siehe [[Moral]], [[Ethik]], [[kategorischer Imperativ]]). [[Émile Durkheim]] war einer der ersten Soziologen, der die Wirkung normativer Regelungen untersuchte. Später erforschte insbesondere [[Talcott Parsons]] die Wirkung von Normen auf das Verhalten von Individuen.
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