Interrupt
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In der Informatik versteht man unter Interrupt (lat. interruptus, Unterbrechung) die kurzfristige Unterbrechung eines Programms, um eine andere, meist kurze, aber zeitkritische Verarbeitung durchzuführen.
Das auslösende Ereignis wird Unterbrechungsanforderung (Interrupt Request, IRQ) genannt. Danach wird die Unterbrechungsroutine (Interrupt Service Routine, ISR) ausgeführt. Anschließend wird die Ausführung des Programms an der Unterbrechungsstelle fortgesetzt.
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Der '''Intel 8085''' ist ein [[1976]] eingeführter [[8-Bit-Architektur|8-Bit]]-[[Mikroprozessor]] von [[Intel]]. Als Nachfolger des [[Intel 8080]] war er zu diesem [[Binärkompatibilität|binär-kompatibel]], integrierte jedoch Taktgenerator ([[8224]]) und Buscontroller ([[8228]]) und besaß eine leistungsfähigere [[Interrupt]]-Behandlung. Die 5 im Namen bezog sich auf den Fakt, dass der Prozessor nur eine 5-Volt-Betriebsspannung benötigte. Der '''8085''' war als CPU für Computersysteme nicht sehr erfolgreich, da er wie sein Vorgänger 8080 vom [[Z80|Zilog Z80]] verdrängt wurde. Zum Einsatz kam der Chip in verschiedenen [[CP/M]]-Computern sowie als [[Microcontroller]] in Büroschreibmaschinen, aber auch im Rover der Marssonde [[Mars Pathfinder|Pathfinder]]. Zählt man jedoch die Mikrocontroller, Embedded Systems und Prozesssteuerungssysteme mit, so ist der 8085 der erfolgreichste Mikroprozessor aller Zeiten, von denen laut Intel im Jahr 2002 mehr produziert wurden als von allen anderen Nachfolgern zusammen.
Ein Interrupthandler (auch Unterbrechungsroutine oder Unterbrechungsbehandlung genannt) ist ein Programmstück, das von einer CPU ausgeführt wird, wenn sie durch einen Softwareinterrupt oder Interrupt Request (Unterbrechungsanforderung) gezwungen wird, den normalen Programmablauf zu unterbrechen und einen Interrupt auszuführen.
Der '''Advanced Programmable Interrupt Controller''' (APIC, nicht zu verwechseln mit [[ACPI]]) sorgt für die Verteilung von [[Interrupt]]s in [[x86-Prozessor|x86-]] und [[Intel Itanium|Itanium]]-basierenden Computersystemen.
Der MBus ist ein Computerbus-System, das in SPARC-Systemen der Firma Sun Microsystems für CPU-Module verwendet wurde. Er gilt als der erste (herstellerunabhängige) Standard für CPU-Module. Er stellte die Verbindung von Prozessoren, Cache-Speicher und den weiteren Computerkomponenten her. Die Platinenmaße entsprachen denen der SBus-Karten. Der MBus arbeitete mit einem Synchrontakt von max. 40 MHz (optional 25 bis 33 MHz). 64-Bit-Daten- und -Adressen werden im Multiplexbetrieb übertragen, es können 36 Bit Adressraum (64 GByte) physikalisch angesprochen werden. Die Datentransferrate beträgt 80 MByte/s (320 MByte/s Spitze). Die Steuerung der verschiedenen Prozessoren am MBus erfolgte durch einen Arbiter. Es gab weiterhin eine Interrupt-, Reset- und Timeout-Logik. Am MBus konnten maximal acht Prozessoren (quasi) parallel arbeiten.
Der Versatile Interface Adapter 6522 (VIA) ist ein sehr flexibler Ein/Ausgabebaustein der Firma MOS Technology. Er verfügt über zwei sehr mächtige 16-Bit-Intervalltimer, ein seriell-nach-parallel/parallel-nach-seriell-Schieberegister und zwei individuell programmierbare I/O-Ports mit je 8 Bit. Um die Kontrolle über diese ganzen Fähigkeiten zu haben, gibt es ein Interruptflagregister, ein Interrupt-Enable-Register und ein Paar Funktionskontrollregister.
Das '''Parallel Input/Output (PIO''')-Interface organisiert den parallelen Datentransfer zwischen Mikrocomputer und der Peripherie. Die Aktivitäten des PIO-Schaltkreises werden ausschließlich durch die CPU gesteuert. Somit ist es notwendig, dass beide Schaltkreise miteinander Signale austauschen können.
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