Germanen
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Als Germanen wird eine Anzahl von Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet, deren ethnische Identität in der Forschung traditionell über die Sprache bestimmt wird. Kennzeichen sind bestimmte Lautwandel gegenüber der rekonstruierten indogermanischen Ursprache, die als germanische oder Erste Lautverschiebung zusammengefasst werden.
Ab der Zeitenwende prägte der Kontakt mit den Römern die germanische Welt, wie auch die Entwicklung des Römischen Reiches sich zunehmend mit der germanischen Welt verband. In der Spätantike kam es im Verlauf der Völkerwanderung zu weitreichenden Zügen mehrerer germanischer Stämme (gentes), die teilweise größere Verbände bildeten (siehe Ethnogenese), und schließlich zu deren Einfall in das Römische Reich. Einige dieser Gruppen gründeten Reiche nach antikem römischen Vorbild auf dem Boden des Westreiches, das 476/80 unterging. Elemente der germanischen Religion und des religiösen Brauchtums wurden unter anderem durch Akkommodation in das angenommene Christentum übertragen.
Dieser Artikel beschreibt die allgemeine Geschichte der germanischen Völker, beginnend vor der Zeitenwende bis in die Spätantike. In der Forschung wird auch die Geschichte Skandinaviens bis ins Mittelalter im germanischen Kontext gesehen. Die Geschichte einzelner Stämme, die germanische Mythologie und die germanischen Stammesrechte sind Thema weiterer Artikel.
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Unter dem Begriff '''Markomannenkriege''' werden die Auseinandersetzungen zwischen dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] und den [[Germanen|germanischen]] und [[Sarmaten|sarmatischen]] [[Volksstamm|Stämmen]] hauptsächlich im Bereich der mittleren [[Donau]] ([[Mähren]], [[Slowakei]], [[Ungarn]], [[Rumänien]]) zusammengefasst. Sie fanden unter der Herrschaft des Kaisers [[Marcus Aurelius|Mark Aurel]] von [[166]] bis zum Jahr [[180]] statt. In zeitgenössischen Quellen und der antiken Geschichtsschreibung werden die Kriege als ''"expeditio Germanica prima et secunda"'' bezeichnet. In den Rahmen dieser Auseinandersetzungen gehört wohl auch die ''„expeditio Burica“'', die unter Kaiser [[Commodus]] im Jahre [[182]] endete und als „dritter Markomannenkrieg“ bezeichnet wird.
Der ''[[vicus]]'' '''Icorigium''' ist eine römische Siedlung bei [[Jünkerath]] im [[Kylltal]] und im [[Itinerarium Antonini]] aufgeführt. Er befindet sich im Süden der ''[[Colonia Claudia Ara Agrippinensium|civitas ubiorum]]'' an der römischen Fernstraße von [[Trier]] nach [[Köln]].
Als '''Ingaevonen''' (andere Schreibweisen: Ingwäonen, Ingväonen, Ingvaeonen) wird nach den antiken römischen Schriftstellern [[Plinius der Ältere]] und [[Publius Cornelius Tacitus]] eine Gruppe von [[Germanen|germanischen Stämmen]] bezeichnet, die insbesondere [[Yngvi]] verehrten und an der Nordsee ("proximi oceano") wohnten. Vielfach werden damit die [[Angeln (Volk)|Angeln]], [[Chauken]], [[Friesen]], [[Sachsen (Volk)|Sachsen]], [[Warnen]], [[Jüten]], [[Kimbern]] und [[Teutonen]] identifiziert.
Eine '''Germanische Gottheit''' kann anhand der [[Nordische Mythologie|nordischen]] (an.), [[Angelsächsische Mythologie|angelsächsischen]] (ae.) und [[Kontinentalgermanische Mythologie|althochdeutschen]] (ahd.) Überlieferung erschlossen werden und führt in eine Zeit, als noch keine Berichte über die [[Germanen]] geschrieben wurden. Dass diese bereits in der vorrömischen [[Eisenzeit]] an anthropomorphe Gottheiten glaubten, beweisen einfache menschenähnliche [[Pfahlgötzen|Astgabelidole]] aus den vorchristlichen Jahrhunderten, die in Dänemark und im nördlichen Deutschland gefunden wurden. Bemerkenswerterweise trugen diese germanischen Götter Namen, die eine klare einfache Bedeutung hatten, wie "Donner" oder "Überfluss". Zu welchem Zeitpunkt diese germanischen Götternamen aufkamen, kann nur spekuliert werden, es muss aber in einer Periode geschehen sein, als sich die verschiedenen Dialekte noch sehr nahe standen.
Kröbeln ist ein Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster im Land Brandenburg und liegt ca. 9 km südlich der Stadt unweit der Grenze zu Sachsen am Rande des Ziegrams, einem einstigen ca. 1000 Hektar großem Moor-, Sumpf- und Torfgebiet.
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