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Fujitsu Siemens Computers

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Fujitsu Siemens Computers (Holding) BV., NL entstand am 1. Oktober 1999 durch den Zusammenschluss von Fujitsu Computers Europe und Siemens Computer Systems, dem Nachfolgeunternehmen der Siemens Nixdorf Informationssysteme (SNI). FSC ist ein Joint-Venture der beiden Mutterkonzerne Fujitsu und Siemens, wobei jeder Konzern zu 50 Prozent beteiligt ist.

FSC ist das größte europäische Computerunternehmen und verfügt über diverse Niederlassungen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Global Accounts werden mit Unterstützung der Netzwerke der Muttergesellschaften Fujitsu und Siemens betreut. Der Hauptsitz ist in Maarssen.

Das Angebotsspektrum reicht vom Handheld-PC (auch PDA genannt) bis hin zu Mainframe-Computersystemen und kompletten IT-Infrastrukturlösungen. Fertigungsstätten sind Augsburg, Paderborn und Sömmerda. Eine Besonderheit sind die in Augsburg entwickelten und gefertigten Mainboards.

Im strategischen Fokus von Fujitsu Siemens Computers liegen Mobility und das Dynamic Data Center (DDC). Hinter letzterem verbirgt sich die Strategie für das dynamische Rechenzentrum der Zukunft, welche unter dem Namen TRIOLE realisiert wird. Diese besteht aus den Eckpfeilern "Automatisierung", "Virtualisierung" und "Integration" und beinhaltet verschiedenste Bausteinen wie VMware Virtualisierungssoftware, PrimePower UNIX-Systemen mit dynamischer Partitionierung, der Virtual Tape Appliance CentricStor und viele mehr.

Neben klassischen Computersystemen verfügt FSC auch über ein Produktspektrum im Bereich Unterhaltungselektronik die unter dem Namen "Digital home" zusammengefasst sind. Dazu gehören Home Theater Personal Computer, Digital Media Adapter und Festplattenrekorder, sowie Plasmabildschirme und LCD-Fernseher.

Das Unternehmen betreibt eine globale Zusammenarbeit mit Fujitsu, bezieht u. a. deren UNIX-Serversysteme, die seit 2004 auch von Sun Microsystems angeboten werden.

Zum 1. April 2006 kaufte FSC die Servicesparte der SBS (Siemens Business Services (Jetzt IT Solutions and Services)) mit ca. 4500 Mitarbeitern. Diese wurde als IT Product Services zunächst rechtlich selbständig in den Konzern integriert.

Nach genau einem Jahr (zum 1. April 2007) wurde die ITPS jedoch vollständig in FSC integriert.

Fujitsu Siemens Computers beschäftigt in Europa ca. 11.000 Mitarbeiter und ist Marktführer in Deutschland. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Bernd Bischoff.


Bernd Bischoff:

Im Juli 2004 wurde Bernd Bischoff zum Präsident und CEO von Fujitsu Siemens Computers ernannt. Er startete seine Karriere in diesem Unternehmen im Jahr 2001 und war seitdem Executive Vice President Sales, Marketing und Customer Services.

Zuvor war Bernd Bischoff in verschiedenen Positionen bei Hewlett-Packard in Deutschland und EMEA tätig, unter anderem als General Manager of Commercial Business and Channels.

Begonnen hat er seine berufliche Laufbahn bei IBM. Bernd Bischof bringt für das Unternehmen langjährige Erfahrung sowohl in der IT-Branche als auch in Vertrieb und Marketing mit.

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Siemens Nixdorf ist ein ehemaliger deutscher Hersteller von Computerlösungen und PCs. Am 1. Oktober 1999 gingen die Siemens-Nixdorf Retail & Banking Systems GmbH (1998–1999) und die Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (1990–1998) in der Wincor Nixdorf International GmbH auf. Der Hersteller war der größte europäische Anbieter von Computerlösungen. Die Sparte Personalcomputer wurde in ein Joint Venture mit Fujitsu eingebracht, der Fujitsu Siemens Computers GmbH mit Sitz in München, an der beide Unternehmen mit fünfzig Prozent beteiligt sind.
Loox oder genauer Pocket Loox ist eine PDA-Serie von Fujitsu Siemens Computers (FSC). Die Geräte sind nur in Europa, Russland und dem Nahen Osten erhältlich (EMEA), da außerhalb dieser Region nur Fujitsu tätig ist. Unter ähnlichen Bezeichnungen bzw. Design war auch eine Smartphone Serie verfügbar. Die Produktion und der Vertrieb der Loox-Modelle wurde im Herbst 2007 eingestellt.
Siemens IT Solutions und Services, bis 14. Januar 2007 Siemens Business Services (SBS), ist einer der größten IT-Service-Anbieter in Deutschland und bestand bis zum 30. September 2006 aus den Geschäftsbereichen ORS (Operation Related Services) und SOL (Solution Business). Der Bereich PRS (Product Related Services) wurde zum 1. April 2006 an Fujitsu Siemens Computers verkauft. Seit dem 1. Oktober 2006 agierte SBS mit einer neuen Organisationstruktur am Markt.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fujitsu Siemens Computers aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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