Fluoreszenz
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Fluoreszenz ist die kurzzeitige, spontane Emission von Licht beim Übergang eines elektronisch angeregten Systems in einen Zustand niedrigerer Energie, wobei das emittierte Licht im Regelfall energieärmer ist als das vorher absorbierte. Im Gegensatz zur Phosphoreszenz sind Fluoreszenzübergänge spinerlaubt, d. h. sie gehorchen der Auswahlregel ΔS = 0, erfolgen also zwischen Zuständen gleichen Spins.
Typische Fluorophore, also physikalische Systeme, bei denen Fluoreszenz auftritt, sind Atome, Moleküle, Ionen und Halbleiternanopartikel.
Der Name Fluoreszenz ist von dem fluoreszierenden Mineral Fluorit (Flussspat, Calciumfluorid, CaF2) abgeleitet in Analogie zur Opaleszenz zum Opal. [1] Auch der Name des Elementes Fluor hängt mit diesem Mineral zusammen.
Weblinks
- Fluorophores.org – Datenbank für Fluoreszenzfarbstoffe
- Fluoreszenz von Mineralien Mineralienatlas
- Fluoreszenz Universität Jena
- Maßgeschneiderte Medikamente per Laser Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS) an der Universität Bonn
- Lichtmikroskopie online Universität Wien
- Fluorescence Microscopy Umfangreiches interaktives Tutorial (englisch)
- Basic Principles of Fluorescence Spectroscopy Tutorial auf englisch
- ↑ Stokes G. G. (1852) Phil. Trans. 142, 463-562
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