Fault
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Als Fault (engl.: Fehler) bezeichnet man eine spezielle Art von Ausnahmesituation beim Ablauf von Computerprogrammen. Faults gehören zu den sogenannten prozessorinternen Ausnahmesituationen. Im Gegensatz zu einer Trap treten Faults ausschließlich vor dem Ausführen einer (Prozessor-)Operation auf und verhindern damit die Ausführung der anstehenden Operation. Typisch ist, dass bei einem Fault die problematische Bedingung beseitigt und danach versucht wird, die fehlgeschlagene Operation zu wiederholen. Dies ist bei einer Trap nicht der Fall - hier wird die Ausführung der Operation abgebrochen.
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Unter '''Netzwerkmanagement''' versteht man die Verwaltung, Betriebstechnik und Überwachung von [[Rechnernetz|IT-Netzwerken]] und [[Telekommunikationsnetz]]en. Der englische Fachbegriff für diese Tätigkeiten lautet [[OAM]], Operation, Administration and Maintenance.
Ein Seitenfehler (engl. page fault) tritt bei Betriebssystemen mit Virtueller Speicherverwaltung und Paging auf, wenn ein Programm auf einen Speicherbereich zugreift, der sich gerade nicht im Hauptspeicher befindet, sondern beispielsweise auf die Festplatte ausgelagert wurde. Als unmittelbare Folge des Seitenfehlers kommt es zu einer synchronen Programmunterbrechung (engl.: trap). Das Betriebssystem sorgt nun dafür, dass der angeforderte Speicherbereich wieder in den Hauptspeicher geladen wird, damit das Programm darauf zugreifen kann. Ein Seitenfehler ist daher kein Fehler im eigentlichen Sinne. Der Anwender spürt von diesem Vorgang nichts, maximal eine Verlangsamung des Programms, das den Seitenfehler verursachte, da das Laden der Seite oder das Bearbeiten des Vorgangs einen kurzen Augenblick benötigt. Andere Programme oder Prozesse sind davon nicht betroffen.
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