Europäische Wirtschafts- und Währungsunion
Aus LexiDict
Der Begriff der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) ist dem Begriff der Europäischen Währungsunion (EWU) gleich bedeutend.
Die EWU bezeichnet den mit Beginn der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) am 1. Januar 1999 durchgeführten Zusammenschluss der (damals elf) Teilnehmerstaaten auf dem Gebiet der Geld- und Währungspolitik. Das Hauptziel des Zusammenschlusses war die Gründung einer Zone mit monetärer Stabilität, welches durch die Einführung der gemeinschaftlichen Währung Euro erreicht werden sollte.[1]
Mit diesem Schritt haben die beteiligten Länder den Euro als gemeinschaftliche Währung eingeführt und zugleich ihre geldpolitische Kompetenz auf das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) bzw. das Eurosystem übertragen. Seither übernimmt die Europäische Zentralbank (EZB) als Leiterin und Vertreterin des ESZB die Verantwortung für eine zentral gesteuerte Geld- und Währungspolitik.[2]
Weblinks
=
- Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG-Vertrag) in der Webpräsenz des Juristischen Informationsdienstes dejure.org der dejure.org Rechtsinformationssysteme GmbH [Onlineportal für Gesetzestexte]
- Europäische Zentralbank – Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)
- Deutsche Bundesbank – Begriff: Europäische Währungsunion (EWU) im Glossar
- Die Währungsunion - Chance für Europa: Handbuch zur Europäischen Währungsunion auf der Webpräsenz der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
- Begriff: Wirtschafts- und Währungsunion, WWU – im Internet Lexikon EUABC.com
- ↑ Vgl. Friedrich-Ebert-Stiftung: Schwarzer, D.; Collignon, S.: „Die Währungsunion - Chance für Europa: Handbuch zur Europäischen Währungsunion“, 1999, URL: http://www.fes.de/fes-publ/eurohandbuch/, vom 6. April 2008
- ↑ Vgl. Deutsche Bundesbank: Glossar, 2007, URL: http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_e.php#ewu, abgerufen am 4. Juni 2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Europäische Wirtschafts- und Währungsunion aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.












