Enklave
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Eine Enklave (von französisch enclaver ‚umschließen‘) ist ein Staatsgebiet, das vollständig vom Gebiet eines anderen Staates umschlossen ist, also keine Grenze zu einem zweiten Staat und keinen eigenen Zugang zur hohen See hat.
Beispiele sind Büsingen am Hochrhein, Lesotho, San Marino und Vatikanstadt.
In übertragener Bedeutung spricht man auch von Enklaven, wenn sich in einem sonstigen geografischen Gebiet ein Einsprengsel eines anderen Gebietes befindet, etwa bei Verbreitungsgebieten von Tier- oder Pflanzenarten (zum Beispiel eine Nadelwaldenklave in einem großen Laubwald), Siedlungs- oder Sprachinseln, verschiedenen Konfessionsgebieten usw.
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[[Gambia]] liegt an der Westküste des [[Afrika|afrikanischen Kontinents]] und ist mit 11.295 km² dessen kleinster [[Flächenstaat]]. Die ungefähr 740 Kilometer lange Grenze, in einer Vereinbarung zwischen [[Frankreich]] und [[England]] im Jahre [[1888]] festgelegt und seit [[1891]] unverändert, folgt auf einer Länge von etwa 480 km sowie einer Breite zwischen 10 und 50 km dem Verlauf des [[Gambia (Fluss)|Gambia-Flusses]]. Abgesehen vom Küstenabschnitt ist Gambia vom zwanzig mal größeren [[Senegal]] umschlossen. Häufig wird das Land als eine [[Enklave]] bezeichnet, was aber nach der Definition inkorrekt ist.
Die '''Gemarkung Michelbuch''' ist ein [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreies Gebiet]] in [[Hessen]]. Es hat eine Fläche von rd. 484 ha und liegt im südlichen Teil des [[Kreis Bergstraße|Kreises Bergstraße]]. Es besteht aus einem Waldgebiet der [[Evangelische Stiftung Pflege Schönau]] in [[Heidelberg]], deren Vermögen der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]] gewidmet ist.
Rom (italienisch/lateinisch Roma) ist die größte Stadt Italiens mit ca. 2,7 Mio. Einwohnern im Stadtgebiet sowie rund 3,3 Mio. Einwohnern als Agglomeration und liegt in der Region Latium an den Ufern des Flusses Tiber.
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