Elektron
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Das Elektron [ˈeːlɛktrɔn, eˈlɛk-, elɛkˈtroːn] (von altgr. ἤλεκτρον élektron, „Bernstein“, an dem Elektrizität erstmals beobachtet wurde; 1874 von Stoney und Helmholtz geprägt[1]) ist ein negativ geladenes Elementarteilchen. Sein Symbol ist e−. Die alternative Bezeichnung Negatron wird kaum noch verwendet und ist allenfalls bei β-Spektroskopikern gebräuchlich.
In den bisher möglichen Experimenten zeigen Elektronen keine innere Struktur und können insofern als punktförmig angenommen werden. Die experimentelle Obergrenze für die Größe des Elektrons liegt derzeit bei etwa 10−19 m.
In Atomen und in Ionen bilden Elektronen die Elektronenhülle. Jedes der gebundenen Elektronen lässt sich dabei eindeutig durch vier Quantenzahlen (Hauptquantenzahl, Nebenquantenzahl, Magnetische Quantenzahl des Drehimpuls und Spinquantenzahl) beschreiben (siehe auch Pauli-Prinzip). Die freie Beweglichkeit einiger der Elektronen in Metallen ist die Ursache für die elektrische Leitfähigkeit von metallischen Leitern.
Der experimentelle Nachweis von Elektronen gelang erstmals im Jahre 1897 durch den Briten Joseph John Thomson.
Das Verhältnis e/m der Elektronenladung zur Elektronenmasse kann als Schulversuch mit dem Fadenstrahlrohr ermittelt werden. Die direkte Bestimmung der Elementarladung gelang durch den Millikan-Versuch.
Beim Betazerfall eines Atomkerns wird (unabhängig von der Atomhülle) ein Elektron erzeugt und emittiert.
Weblinks
- ↑ Károly Simonyi: Kulturgeschichte der Physik. Harri Deutsch, Thun, Frankfurt a. M. 1995, ISBN 3-8171-1379-X., S. 380
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'''Elektroneneinfang''' (engl: ''electron capture - EC'') ist eine Art der [[Radioaktivität]], bei der ein [[Atomkern]] eine stabilere Kernkonfiguration erreicht, indem er ein [[Elektron]] aus einer inneren Schale (Orbital) der [[Elektronenhülle]] einfängt. Der Elektroneneinfang wurde [[1935]] von [[Hideki Yukawa]] theoretisch vorhergesagt und ist [[1937]] erstmals von [[Luis Walter Alvarez]] experimentell nachgewiesen worden. Der Prozess wird durch die [[schwache Wechselwirkung]] vermittelt und gehört zur [[Betazerfall|Beta-Radioaktivität]]. Er konkurriert mit dem Beta-plus-Zerfall.
Leon Neil Cooper (* 28. Februar 1930 in New York) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er erhielt den Nobelpreis für Physik 1972 für die Mitentwicklung der BCS-Theorie, die zur Erklärung der Supraleitung beiträgt.
Der International Linear Collider (ILC) ist ein zurzeit in der Planungsphase befindlicher Linearbeschleuniger für Elementarteilchen, es ist jedoch bisher weder klar, ob das Geld dafür zur Verfügung gestellt wird, noch, an welchem Standort das Experiment errichtet werden soll.<ref>[http://www.weltderphysik.de/de/4234.php Welt der Physik]</ref><ref name="Tegmark1998">[http://physik.htu.tugraz.at/wiki/index.php5?title=Video_Higgs%2C_SUSY%2C_Strings Video aus „Physik Wiki“ aus einer Vorlesung über SUSY, Strings und LHC.]</ref>
Die '''Dirac-Gleichung''' beschreibt in der [[Quantenmechanik]] die Eigenschaften und das Verhalten von [[Fermionen]] ([[Spin]]-1/2-Teilchen, zum Beispiel [[Elektron]]en) und berücksichtigt dabei die spezielle [[Relativitätstheorie]]. Sie wurde [[1928]] von [[Paul Dirac]] entwickelt und besitzt die folgenden Eigenschaften:
Die Oktettregel oder Acht-Elektronen-Regel besagt, dass viele Atome Moleküle oder Ionen bilden, bei denen die Zahl der äußeren Elektronen (Valenzelektronen) acht beträgt, d. h., dass die Atome bestrebt sind, die Elektronenkonfiguration eines Edelgases anzunehmen. Sie ist damit ein Spezialfall der umfassenderen Edelgasregel.
Das Grenzkontinuum ist ein enger kontinuierlicher Energiebereich, der sich im Emissionsspektrum eines Atoms an die einzelnen Serien mit ihren diskreten Energiestufen bzw. Spektrallinien anschließt.
Unter Riesenresonanz versteht man in der Kernphysik eine Anregung von Atomkernen. In einem einfachen Bild (makroskopisch) wird sie als kollektive Schwingung der Protonen gegen die Neutronen beschrieben. Die mikroskopische Deutung sieht in Riesenresonanzen eine kohärente Anregung von Einteilchen-Einloch-Übergängen im
Als Elektronenaffinität (Abkürzung EA auch E<sub>ea</sub>) bezeichnet man diejenige Energie, die erforderlich ist, um ein Elektron aus einem einfach negativ geladenen Ion zu lösen, d. h. die Ionisierungsenergie eines Anions.<ref>''[http://goldbook.iupac.org/E01977.html electron affinity].'' In: IUPAC Gold Book. 28. Juli 2009, Abgerufen am 14. August 2009.</ref>
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