Eichsfeld
Aus LexiDict
Das Eichsfeld (gesprochen: [ˈaɪksfɛlt], mitunter und entgegen der regionalen Diktion auch [ˈaɪçsfɛlt]) ist eine historische Landschaft im südöstlichen Niedersachsen und nordwestlichen Thüringen zwischen Harz und Werra. Die größten Orte des Eichsfelds sind die Städte Dingelstädt, Duderstadt, Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis sowie der Flecken Gieboldehausen.
Vom Eichsfeld leitet der Landkreis Eichsfeld seinen Namen ab. Dieser umfasst allerdings bei weitem nicht alle Orte des historischen Eichsfelds, dafür aber andere, die ursprünglich nicht zum Eichsfeld gehörten (siehe Liste der Orte im Eichsfeld).
Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Fürstbistums Mainz, worauf noch heute das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Dadurch blieb es nach der Reformation fast ausschließlich katholisch und fand im gemeinsamen Glauben und Brauchtum die Grundlage seiner Identität. Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Obereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung. Auch heute noch liegt die Zahl der regelmäßigen Kirchgänger über dem Bundesdurchschnitt. Als Schutzpatron des Eichsfeldes gilt der Heilige Martin.
Kulinarisch bekannt ist das Eichsfeld insbesondere für seine Mettwurst („Feldgieker“, „Kälberblase“ und „Stracke“), Schmandkuchen und andere Spezialitäten.
Inoffizielle Hymne des Eichsfeldes ist das Eichsfeldlied.
Weblinks
- Webseite der Region Eichsfeld
- Eichsfeld WiKi - freies Regio-Wiki für das Eichsfeld
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Eichsfeld aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.












