Dora Bakogianni
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Dora Bakogianni (griechisch Ντόρα Μπακογιάννη geb. Theodora Mitsotaki; * 6. Mai 1954 in Athen) ist eine griechische Politikerin. Sie war von 2002 bis 2006 die Oberbürgermeisterin der griechischen Hauptstadt Athen und die erste Frau in diesem Amt. Vom 15. Februar 2006 bis zur Vereidigung der neuen Regierung unter Giorgos Andrea Papandreou am 7. Oktober 2009 war sie Außenministerin Griechenlands, wiederum als erste Frau in diesem Amt. Sie ist Mitglied der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND).
Dora Bakogianni ist die älteste Tochter des früheren griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Mitsotakis. Nachdem sie die Deutsche Schule Athen absolvierte, studierte sie Rechtswissenschaften in Athen sowie Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während des Studiums in München lernte sie Pavlos Bakogiannis, ihren ersten Ehemann, kennen. Dieser hatte dort während der Militärdiktatur in Griechenland als Journalist bei der Deutschen Welle gegen die Militärjunta unter Georgios Papadopoulos gearbeitet. Nach seiner Heirat wurde er Parlamentsabgeordneter der Nea Dimokratia und Berater seines Schwiegervaters. Am 26. September 1989 wurde er von Terroristen der Untergrundorganisation "17. November" ermordet. In zweiter Ehe ist Dora Bakogianni mit dem griechischen Geschäftsmann Isidoros Kouvelos verheiratet, aus der Ehe mit Pavlos Bakogiannis stammen zwei Kinder.
Ihre politische Karriere begann sie nach der Ermordung ihres Mannes, als sie seinen Parlamentssitz übernahm. Nach dem Wahlsieg ihrer Partei 1990 wurde sie im Kabinett ihres Vaters Kultusministerin (bis 1993). Vor ihrer politischen Laufbahn war sie - nach der Rückkehr aus dem gemeinsamen Exil während der Diktatur - Büroleiterin ihres Vaters. Sie gilt als eine der populärsten Politikerinnen des Landes, Kritiker halten ihr allerdings vor, dass ihr Aufstieg auch auf ihren familiären Beziehungen beruhe - ein für die griechische Politik sehr typisches Phänomen. International bekannt wurde Dora Bakoganni durch die während ihrer Amtszeit in Athen durchgeführten Olympischen Sommerspiele 2004.
Am 13. Dezember 2002 überlebte Dora Bakogianni leichtverletzt ein Attentat. Ein psychisch kranker Mann hatte auf sie geschossen, während sie im Auto in Athen unterwegs war.
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