Dienstprogramm
Aus LexiDict
Ein Dienstprogramm (auch System- oder Hilfsprogramm, engl. Utility) ist ein Computerprogramm, das für den Benutzer beziehungsweise Systemverwalter eines Computers allgemeine, oft systemnahe Aufgaben ausführt. Üblicherweise gehört eine Reihe von Dienstprogrammen zum Lieferumfang eines Betriebssystems, wobei jedes Dienstprogramm meistens auf eine ganz bestimmte Aufgabe spezialisiert ist. Dienstprogramme sind Teil der Systemsoftware im Gegensatz zu Anwendungsprogrammen.
Zu den Funktionen, die Dienstprogramme ausführen, gehören zum Beispiel:
- Konfigurieren der Hardware und des Betriebssystems
- Verwaltung von Benutzern
- Anzeige und Bearbeitung von Dateien (Text-Editoren, Hex-Editoren, Bildbetrachter)
- Konvertieren von Dateiformaten
- Kopieren, sichern und wiederherstellen von Dateien
- Einplanung von Hintergrund-Tasks
- Festplattenverwaltungsprogramm
- Spooler für Druckaufträge
- Netzwerkverwaltungsprogramm
- Defragmentierer
- Statistik- und Abrechnungsprogramme, welche die Auslastung der Hardware oder die Benutzungsgebühren ermitteln
Dienstprogramme werden in systeminterne und -externe Programme unterteilt. Interne Programme oder Module des Betriebssystems werden beim Start des Rechners in den Arbeitsspeicher geladen, externe nur bei Bedarf.
Bei Unix-Systemen befinden sich solche Programme typischerweise in den Verzeichnissen /bin , /sbin , /usr/sbin oder /usr/bin .
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Dienstprogramm aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.












