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Die Linke

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Die Linke (DIE LINKE.) ist eine Partei in Deutschland, die sich zum Demokratischen Sozialismus bekennt. Sie positioniert sich links von den anderen im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien.[1] Nach Eigendarstellung ist sie „demokratisch und sozial, ökologisch, feministisch und antipatriarchal, offen und plural, streitbar und tolerant, antirassistisch und antifaschistisch, eine konsequente Friedenspolitik verfolgend.“[2]

Die Partei entstand am 16. Juni 2007 als Zusammenschluss[3] durch Beitritt[4] der WASG, einer Vereinigung aus einem abgespaltenen SPD-Flügel und SPD-kritischen linken Gewerkschaftern, zur Linkspartei.PDS. Zu ihrem größeren Teil ging sie aus der 2005 umbenannten PDS hervor, die ihrerseits aus der ehemaligen DDR-Staatspartei SED 1990 entstanden war. Gleichberechtigte Vorsitzende sind Lothar Bisky und Oskar Lafontaine.

Die Wählerschaft der Partei in den neuen Bundesländern entspricht der einer Volkspartei.[5] Im Bundestag stellt sie derzeit die viertstärkste der fünf Fraktionen mit 76 von 622 Sitzen. Die Linke ist auf europäischer Ebene Mitglied der Europäischen Linken und wirkt im Forum der Neuen Europäischen Linken (NELF) mit.

In der Politikwissenschaft wird die Frage, inwieweit die Partei Die Linke – unter Einschluss ihres Vorläufers Linkspartei.PDS – als extremistisch zu bewerten sei, diskutiert und unterschiedlich beantwortet.[6] Uneinheitlich ist auch die Einstufung und Praxis der Beobachtung durch die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern.

Weblinks


  1. »Resultat ist Lohn für eine konsequente Politik« – Reaktionen von Politikerinnen und Politikern der LINKEN am Wahlabend, die-linke.de. Abgerufen am 18. Oktober 2009.
  2. Die Linke: Programm der Partei DIE LINKE (Programmatische Eckpunkte). Vorbemerkung. Beschluss der Parteitage von WASG und Linkspartei.PDS am 24. und 25. März 2007 in Dortmund
  3. Gericht akzeptiert Verschmelzung von Ex-PDS und WASG (Spiegel Online, Artikel vom 15. Juni 2007)
  4. Verdrängte Parteigeschichte: Plädoyer für eine Entzauberung der Linkspartei, Spiegel Online, Artikel vom 15. September 2009
  5. DIE LINKE – Wählerschaft und Mitglieder
  6. Siehe dazu etwa: Frank Decker, Viola Neu: Handbuch der deutschen Parteien, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S. 323ff.; Steffen Kailitz: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden 2004, S. 82ff.; sowie den Extremismusverdacht für die Gesamtpartei bejahend: Ekkehard Jesse: Die Linke; ablehnend: Richard Stöss: Die Linke. Zur Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz



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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Die Linke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Von „http://www.lexidict.de/wiki/Die_Linke

Diese Seite wurde bisher 200-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 6. Mai 2010 um 10:28 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.




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