Datenkompression
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Datenkompression oder Datenkomprimierung wird angewendet, damit weniger Speicherplatz gebraucht wird oder um die Übertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen. In beiden Fällen darf kein Informationsverlust eintreten. Die Datenorganisation wird hierfür geändert und muss bei der schließlichen Nutzung reorganisiert werden. Man spricht vom Kodieren und Dekodieren.
Die Datenmenge wird reduziert, indem eine günstigere Repräsentation bestimmt wird, mit der sich die gleichen Informationen in kürzerer Form darstellen lassen. Diesen Vorgang übernimmt ein Kodierer, und man bezeichnet den Vorgang als Kompression bzw. Kodierung. Die Umkehrung bezeichnet man als Dekompression oder Dekomprimierung. Man spricht von einer verlustfreien Kompression (oder verlustfreien Kodierung), wenn die kodierten Daten nach Anwendung der entsprechenden Dekodiervorschrift exakt denen des Originals entsprechen. Dies ist beispielsweise bei der Kompression ausführbarer Programmdateien notwendig. Verlustbehaftet wird die Kompression oder Kodierung genannt, wenn sich die Daten im allgemeinen nicht fehlerfrei rekonstruieren lassen. Solche Verfahren werden häufig zur Bildkompression oder Audiodatenkompression eingesetzt.
Weblinks
- Vergleich der Kompressionsleistung von über 250 Packprogrammen (englisch)
- LA – Verlustfreies Audioformat mit den angeblich höchsten Kompressionsraten (englisch)
- Data Compression – Systematisation by T. Strutz (englisch)
- Data compression FAQ (englisch)
- Lelewer, Debra, A.; Hirschberg, Daniel, S.: „Data Compression“; ACM Computing Surveys, 19,3 (1987), 261-297, Übersichtsartikel (englisch)
- Liste mit Kompressionsvergleichen (englisch)
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