Coram publico
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Als lateinische Redensart bedeutet coram publico „vor Publikum“, also „öffentlich“, „vor Leuten“.
Davon ist das bis ins 20. Jahrhundert in Offizierskreisen und an deutschen Universitäten vorkommende Verb coramieren abgeleitet, das bedeutete, jemanden in der Öffentlichkeit durch Worte, Gestik oder Mimik derart zu beleidigen, dass Satisfaktion gefordert werden konnte und z. B. ein Duell die Folge war. War jemand auf einen solchen Ehrenhandel aus, genügte oft ein angebliches „scheeles Anblicken“ oder ein Nichtgrüßen.
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