Christine Albanel
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Christine Marie Albanel (* 25. Juni 1955 in Toulouse, Département Haute-Garonne) ist eine französische Schriftstellerin und Politikerin, die Mitglied der UMP ist. Seit dem 18. Mai 2007 ist sie Ministerin für Kultur und Kommunikation in der Regierung von François Fillon. Zugleich wurde sie zur Regierungssprecherin ernannt.
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Leben
Christine Albanels Einstieg in die Politik beginnt 1979 mit ihrer Arbeit als Pressereferentin für den damaligen Staatspräsidenten Valéry Giscard d’Estaing. Sie bleibt dies bis zum Ende der Amtszeit Giscard d’Estaings im Jahre 1981. Danach unterrichtet sie für ein knappes Jahr an einem Lycée (Gymnasium) in Luzarches (Département Val-d’Oise), gibt dann aber die Unterrichtstätigkeit auf. Am Ende der Amtszeit von Giscard d’Estaing hat sie bereits enge Kontakte zum damaligen Bürgermeister von Paris, Jacques Chirac geknüpft, an dessen Seite auch ihre gesamte weitere Karriere verläuft.
Sie arbeitet von 1982 bis 1986 im Hôtel de Ville von Paris (Pariser Rathaus) als Beraterin des Generaldirektors für Information und Kommunikation. Albanel, die sich in dieser Zeit auch als Autorin von Theaterstücken einen Namen macht (La Maison Ambuse, 1981; Les Palhasses, 1983; Hôtel Sawat et de la plage,1984), wird Ghostwriterin („plume“) von Jacques Chirac und verfasst während seiner weiteren Karriere zahlreiche Reden für ihn. Als Chirac im Jahre 1986 Premierminister wird (1. Cohabitation mit François Mitterrand 1986 bis 1988), holt er Christine Albanel in sein Kabinett. 1988, zwei Jahre später, geht Albanel als stellvertretende Kabinettsdirektorin des Bürgermeisters Jacques Chirac (von 1977 bis 1995) zurück ins Pariser Rathaus. Als Chirac im Jahre 1995 Staatspräsident wird und in den Elysée-Palast einzieht, ernennt er Albanel zu seiner Beraterin für Erziehung und Kultur, dann, im Jahre 2000, zur Staatsrätin.
Im Juli 2003 wird sie als Nachfolgerin von Hubert Astier zur Präsidentin des Museums und der staatlichen Güter des Schloss' von Versailles ernannt. Die Besetzung dieses Postens mit einer Person, die der Administration entstammt und kein ausgewiesener Konservator oder Wissenschaftler ist, löst bei Kuratoren und Kunstgeschichtlern teils heftige Kritik aus. Darüberhinaus unterstellt man, dass Albanel diesen Posten nur wegen ihrer langjährigen engen Zusammenarbeit mit Jacques Chirac bekommen habe. In der Folge wirft man Albanel vor, Versailles in einen Freizeitpark umzufunktionieren, auch weil sie dort das Drehen des Films „ Marie Antoinette“ von Sofia Coppola erlaubt. Die 51-Jährige ist dem Nouvel Observateur zufolge eine alte Freundin von Präsident Nicolas Sarkozy.
Seit dem 18. Mai 2007 ist sie Ministerin für Kultur und Kommunikation und zugleich Regierungssprecherin in der Regierung von François Fillon. Im Kulturministerium löst sie Renaud Donnedieu de Vabres ab. Seit der Gründung des Kulturministerium im Jahre 1959, wurde dieser Ministerposten bereits drei Mal mit einer Frau besetzt – Françoise Giroud (August 1976 bis März 1977), Catherine Trautmann (Juni 1997 bis März 2000) und Catherine Tasca (März 2000 bis Mai 2002).
Privates
Christine Albanel ist die Tochter des Mediziner Jean-Claude Albanel und Lucile Bez (Albanel). Sie war mit Philippe Guilhot de Lagarde verheiratet, von dem sie mittlerweile wieder geschieden ist. Sie hat ein Kind – Antoine Valroff.
Werke
Theaterstücke
- La Maison Ambuse, Paris (J.-C. Lattès) 1981
- Les Palhasses, 1983
- Hôtel Sawat et de la plage,1984
- Barrio Chino, Arles (Actes Sud) 1987
Roman
- Une mère insensée, Paris (Flammarion) 1994
Weblinks:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Albanel, Christine |
| ALTERNATIVNAMEN | Albanel, Christine Marie |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Schriftstellerin und Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 25. Juni 1955 |
| GEBURTSORT | Toulouse, Département Haute-Garonne |
en:Christine Albanel fr:Christine Albanel ja:クリスティーヌ・アルバネル
