Boot-Loader
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Ein Boot-Loader [ˈbuːtˌloʊdɚ] (verkürzte Form des ursprünglichen Wortes bootstrap loader), deutsch auch Urlader, ist eine spezielle Software, die gewöhnlich durch die Firmware (z. B. dem BIOS bei IBM-kompatiblen PCs) eines Rechners von einem bootfähigen Medium geladen und anschließend ausgeführt wird. Der Boot-Loader lädt dann weitere Teile des Betriebssystems, gewöhnlich einen Kernel.
Der englische Begriff bootstrap bezieht sich ursprünglich auf die Schlaufe, die sich an der Hinterseite eines Stiefels befindet, um das Anziehen des Stiefels zu erleichtern. Der Prozess des Bootens (ein Programm auf einem Rechner laufen zu lassen, auf dem noch kein Betriebssystem läuft) erinnert teilweise an das Bemühen, sich an der eigenen Stiefelschlaufe aus dem Morast ziehen zu wollen.
Der Boot-Loader befindet sich in fast jeder Architektur im ersten Block des bootfähigen Mediums. Bei IBM-Kompatiblen wird dieser Master-Boot-Record genannt.
Ein Bootmanager ist ein auf einem Betriebssystem installierbares Tool, das u. a. einen Boot-Loader enthält und erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten bietet.
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