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Benigno Aquino

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Benigno Servillano „Ninoy“ Aquino Aquino, Jr. (* 27. November 1932 in Concepcion, Provinz Tarlac; † 21. August 1983 in Manila, Philippinen) war ein philippinischer Politiker.

Mit 17 Jahren war er der jüngste Reporter, der über den Koreakrieg berichtete. Er studierte freie Künste an der Ateneo der Manila Universität und begann danach ein Jurastudium an der Universität der Philippinen, das er jedoch abbrach, um sich seiner Karriere zu widmen. Mit 21 war er ein wichtiger Mitarbeiter des damaligen Verteidigungsministers Ramon Magsaysay. Als Magsaysay Präsident wurde, schickte ihn dieser als persönlichen Gesandten zum Hukbalahap-Führer Luis Taruc. Aquino erreichte nach vier Monaten Verhandlung die bedingungslose Kapitulation von Taruc. Im Jahre 1955 wurde er mit nur 22 Jahren zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt und heiratete im selben Jahr Corazon Cojuangco.

Mit 27 wurde Aquino Vize-Gouverneur und 1961 mit nur 29 Jahren Gouverneur seiner Provinz Tarlac. 1966 wurde er Generalsekretär der oppositionellen Liberal Party und im Jahre 1967 wurde er mit nur 34 Jahren der jüngste Senator der philippinischen Geschichte. Er wurde aufgrund seines schnellen Aufstiegs und seiner Popularität von Ferdinand Marcos als Rivale gesehen, auch weil er einer seiner größten Kritiker war.

Als Marcos im Jahre 1972 das Kriegsrecht ausrief, wurde Aquino inhaftiert und vor ein Militärgericht gestellt. 1975 trat er in einen 40-tägigen Hungerstreik. 1977 wurde er von einem Militärtribunal zum Tode durch Erschießung verurteilt.

1980 bekam er seinen ersten Herzinfarkt und durfte in die USA zur medizinischen Behandlung ausreisen. Er blieb drei Jahre dort und kehrte erst 1983 zurück. Bei der Rückkehr wurde er am Flughafen Manila ermordet, der heute seinen Namen trägt.

Durch seine Ermordung wurde Aquino zum Märtyrer. Zwei Millionen Menschen nahmen an seinem Begräbnis teil. Eine Massenbewegung gegen das Marcos-Regime entstand. Seine Witwe Corazon Aquino (1933–2009) wurde zur Leitfigur dieser Bewegung und wurde Anfang 1986 nach vorzeitigen Neuwahlen, einer darauf folgenden Meuterei durch Teile des Militärs und Massendemonstrationen zur Präsidentin der Philippinen.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Benigno Aquino aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Diese Seite wurde bisher 77-mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt am 18. Mai 2010 um 14:19 Uhr geändert. Inhalt ist verfügbar unter der GNU Free Documentation License 1.2.




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