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Öffentliche Meinung

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Die öffentliche Meinung bezeichnet die in einer Gesellschaft vorherrschenden Urteile zu Sachverhalten, die entweder von allgemeinem Interesse oder in - zum Beispiel politischen, musischen oder sportlichen - Untergruppierungen („Teilöffentlichkeiten“) von dort vorherrschendem Interesse sind.

Artikulierte öffentliche Meinung setzt heutzutage die Existenz von wirtschaftlich überlebensfähigen Massenmedien sowie rechtlich gesicherter Meinungsfreiheit voraus und kann daher auch als ein Teilaspekt von gesellschaftlicher Partizipation und Demokratie betrachtet werden.

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Mit '''Sozialcharakter''' oder '''Gesellschaftscharakter''' (''social character''), einem zentralen Grundbegriff der [[Analytische Sozialpsychologie|analytischen Sozialpsychologie]] von [[Erich Fromm]], ist die gesellschaftliche Formierung der [[Charakterstruktur]] der Menschen einer [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]], eines [[soziales Milieu|sozialen Milieus]] oder einer Bezugsgruppe entsprechend ihrer Lebensweise und der gesellschaftstypischen Erwartungen und Funktionserfordernisse hinsichtlich sozial angepassten Verhaltens gemeint.
Medienbeobachtung ist eine Dienstleistung für Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations). Sie dokumentiert die Präsenz von Suchbegriffen oder Themen in einem möglichst repräsentativen Mediensample. Damit können Kommunikationsziele kontrolliert und Veränderungen in der öffentlichen Meinung rechtzeitig erkannt werden.
Helmut Scherer (* 1955 in Zweibrücken) ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2002 ist er Direktor des Instituts.
Das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) versteht sich als eine unabhängige sozialwissenschaftliche und zeitgeschichtliche Forschungsstätte. Es wird von einer Stiftung getragen, deren Vorstand Jan Philipp Reemtsma ist. Zeithistorische und soziologische, international ansetzende Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Gewalt (Genozide, Folter, Massenmord) und Protestbewegungen seit dem Nationalsozialismus.
'''Issues''' oder auch '''Issue Management''' bezeichnet die systematische Auseinandersetzung einer [[Organisation]] (in der Regel Unternehmen, aber auch Behörden, Parteien, Verbände etc.), mit Anliegen seiner Umwelt. Dabei geht es darum, in der [[Öffentlichkeit]] aufkommende, organisationsrelevante Themen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Das kann durch Beteiligung am [[Öffentliche Meinung|öffentlichen Meinungsbildungsprozess]] geschehen oder durch Anpassung der Organisationspolitik. Darüber hinaus gehören auch Maßnahmen einer Organisation, Themen selbst in die öffentliche Diskussion zu bringen, zum Issues Management.
Als Renommee (s. französ. par renommé) wird in der öffentlichen Meinung das Ansehen einer Institution oder einer Persönlichkeit in breiteren Kreisen bezeichnet.
'''Alltagskultur''' bezeichnet [[Brauch|Gebräuche]], [[Gewohnheit]]en und Gegenstände des [[Alltag]]s, die nicht als [[Kultur]] im Sinne von bildender [[Kunst]], [[Musik]] und [[Literatur]] in der Sinngebung durch eine definierende [[Elite]] ([[Hochkultur (Soziologie)|Hochkultur]]) wahrgenommen werden. Umgangssprachlich ist auch von ''[[Masse (Soziologie)|Massen-Kultur]]'' die Rede.
Als '''Multiplikator''' bezeichnet man in der Umgangssprache, vor allem auch in der [[Werbung]] und [[Propaganda]] eine Person (einen [[Akteur]]), die auf Grund ihrer Positionen in der [[Öffentlichkeit]] (z. B. Populärwissenschaftler, Intellektueller, Journalist, Lehrer, Pfarrer, Politiker) und ihrer Fähigkeiten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit, durch Informations- und Meinungsübermittlung in [[Soziales Netzwerk|sozialen Netzwerken]] oder durch Gespräche die Verbreitung ('Multiplizierung') bestimmter Wertvorstellungen, Meinungen, Kenntnisse und Verhaltensmöglichkeiten in der [[Öffentliche Meinung|öffentlichen Meinung]] nachhaltig fördert (''siehe auch:'' [[Meinungsbildung]]). Der Multiplikator deckt sich zum Teil mit dem [[Public Relations|Meinungsführer]]. Als Multiplikatoren werden auch [[Massenmedium|Massenmedien]] bezeichnet.
Die Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe (TG) umfasst das (in sechs Sprachen) publizierte Lebenswerk des Nestors der deutschen Soziologie, Ferdinand Tönnies' (1855-1936) und wird im Auftrag der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft zu Kiel kritisch von Lars Clausen, Alexander Deichsel, Cornelius Bickel (ab 1996), [Rolf Fechner 1996-2007], Carsten Schlüter-Knauer (ab 1996) und Uwe Carstens (ab 2006) herausgegeben.
Die Ferdinand Tönnies Gesamtausgabe (TG) umfasst das (in sechs Sprachen) publizierte Lebenswerk des Nestors der deutschen Soziologie, Ferdinand Tönnies' (1855-1936) und wird im Auftrag der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft zu Kiel kritisch von Lars Clausen, Alexander Deichsel, Cornelius Bickel (ab 1996), [Rolf Fechner 1996-2007], Carsten Schlüter-Knauer (ab 1996) und Uwe Carstens (ab 2006) herausgegeben.
Der Begriff Staatsmann bezeichnet einen Mann des Staates, einen Politiker in hohen staatlichen Ämtern, in der Regel Staats- oder Regierungschefs, die nach Auffassung der öffentlichen ...
Der Begriff Agenda Setting (engl.) bzw. Agendasetzung bezeichnet die Funktion der Massenmedien, durch das Setzen konkreter Themenschwerpunkte und Einschätzungen in der öffentlichen Meinung, die öffentliche Agenda (lateinisch: „zu tuende Dinge“) zu bestimmen.
Alexander Deichsel (* 23. Februar 1935) ist ein deutscher Soziologe.
Masse bezeichnet in sozialen Zusammenhängen eine große Anzahl von Menschen, die konzentriert auf relativ engem Raum physisch miteinander kommunizieren, agieren und reagieren.
Hochkultur als soziologischer Begriff umfasst die von Kulturhistorikern und von meinungs<nowiki>bestimmenden</nowiki> kulturellen Eliten genutzten, als besonders wertvoll akzeptierten Kulturleistungen - im Gegensatz zur Alltagskultur (Massenkultur), Volkskultur oder Populärkultur.
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